Bewertung:

Das Buch wird für seinen wissenschaftlichen Inhalt und die Einblicke in Jungs psychologische Typologie durch seine Korrespondenz sehr geschätzt. Die Leser finden die Einleitungen besonders wertvoll für den Kontext.
Vorteile:Die Publikation ist gut recherchiert und bietet einen wertvollen Einblick in Jungs Entwicklung der psychologischen Typologie. Die Einführungen von Ernst Falzeder und John Beebe sind informativ und fördern das Verständnis des Lesers.
Nachteile:Einige Leser werden die Briefe als etwas repetitiv empfinden, was die Beschäftigung mit dem Material insgesamt beeinträchtigen kann.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
The Question of Psychological Types: The Correspondence of C. G. Jung and Hans Schmid-Guisan, 1915-1916
Die erste englische Übersetzung des Briefwechsels, der die Entwicklung von Jungs Theorie der psychologischen Typen nachzeichnet
1915 begannen C. G. Jung und sein psychiatrischer Kollege Hans Schmid-Guisan einen Briefwechsel, durch den sie hofften, grundlegende individuelle Unterschiede in Aufmerksamkeit und Bewusstsein zu kodifizieren. Ihr ehrgeiziger Dialog, der sich auf den Gegensatz zwischen Extraversion und Introversion konzentrierte, zeigte die Schwierigkeit, ein gemeinsames Bewusstsein für die Unterschiede zu erreichen, und führte gleichzeitig Konzepte ein, die Jung schließlich in die Lage versetzten, seine bahnbrechende Theorie der psychologischen Typen von 1921 zu formulieren. Diese Theorie, die die Grundlage des weit verbreiteten Myers-Briggs-Typenindikators und ähnlicher Instrumente zur Persönlichkeitsbeurteilung bildet, ist nach wie vor nicht nur für die Persönlichkeitspsychologie von Bedeutung, sondern auch für so unterschiedliche Bereiche wie die Ehe- und Berufsberatung und das Personalmanagement.
Diese Korrespondenz zeigt, dass Jung von einem seiner einfühlsamsten und scharfsinnigsten Kollegen vor scharfe theoretische Herausforderungen gestellt wurde, und bietet eine nützliche historische Grundlage für alle, die mit Jungscher Psychologie und psychologischer Typologie arbeiten oder sich dafür interessieren.