Bewertung:

Das Buch besteht hauptsächlich aus Fragmenten von Heraklit, begleitet von einer ausführlichen Einleitung und ergänzenden Anmerkungen. Während die Übersetzungen selbst wegen ihrer Lesbarkeit geschätzt werden, wurde die Gesamtdarstellung kritisiert, weil sie veraltet und schlecht organisiert ist und nicht ganz den Erwartungen der Leser in Bezug auf den Inhalt der Fragmente entspricht. Die philosophischen Einsichten in den Fragmenten werden gewürdigt, können aber mühsam zu interpretieren sein.
Vorteile:⬤ Gelehrte Übersetzung mit guter Lesbarkeit
⬤ hilfreiche Anmerkungen und Fußnoten
⬤ griechischer Originaltext enthalten
⬤ wertvolle philosophische Zitate, die in der heutigen Zeit nachhallen können
⬤ einige aufschlussreiche und lyrisch schöne Fragmente.
⬤ Veraltete Einleitung und Material
⬤ übermäßiger Füllstoff und Anmerkungen
⬤ kleine und schlecht angeordnete Schrift
⬤ tatsächliche Fragmente sind minimal
⬤ irreführendes Inhaltsverzeichnis
⬤ überwältigender einleitender Inhalt, der die Hälfte des Buches einnimmt.
(basierend auf 11 Leserbewertungen)
The Fragments of Heraclitus
Heraklit von Ephesus war ein vorsokratischer griechischer Philosoph, der ein einsames Leben führte, was ihm den Beinamen "der weinende Philosoph" einbrachte. Seine Hauptphilosophie ist in der folgenden Aussage verkörpert: "Kein Mensch tritt jemals zweimal in denselben Fluss", mit anderen Worten, der Mensch ist im Universum einem ständigen Wandel ausgesetzt.
Er glaubte an die Einheit der Gegensätze und erklärte, dass "der Weg nach oben und der Weg nach unten ein und derselbe sind". Laut Diogenes arbeitete Heraklit an "einer fortlaufenden Abhandlung über die Natur", die "in drei Diskurse unterteilt war, einen über das Universum, einen weiteren über Politik und einen dritten über Theologie". Von diesem Werk sind heute nur noch Fragmente erhalten, von denen viele bei anderen Autoren zitiert werden.
Diese Fragmente werden hier in einer Übersetzung und mit einem kritischen Kommentar von G. T.
W. Patrick vorgestellt.