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The Limit
Die Grenze (1911) ist ein Roman von Ada Leverson. Nachdem sie sich als Journalistin und Autorin von Kurzgeschichten etabliert hatte, veröffentlichte Leverson 1907 ihren Debütroman, der nur mäßigen Anklang fand.
In ihrer unterhaltsamen und mühelos witzigen Prosa zeichnet Leverson ein atemberaubendes Porträt der Edwardianischen Ära, einer Zeit, in der sich Hoffnung und relativer Frieden für viele als wohlhabend erwiesen. Leverson, die oft mit ihrem engen Freund Oscar Wilde verglichen wird, bleibt als jüdische Pionierin eine einzigartige und erfrischende Stimme in der englischen Literatur. Heirat, Freunde, ein Zuhause - Romer und Valentia scheinen alles zu haben, was sie sich nur wünschen können.
Doch unter der Oberfläche bedrohen Eifersucht und Zweifel die Liebe, die sie jahrelang genährt haben. Während Valentia mehr und mehr Zeit mit ihrem Cousin Harry de Freyne, einem gut aussehenden Künstler, verbringt, tut Romer sein Bestes, um sich in Vertrauen und Hingabe zu erden.
Währenddessen widersteht Valentias Schwester Daphne den Avancen des wohlhabenden Aristokraten Van Buren. Miss Luscombe, eine der vielen exzentrischen Freunde des Paares, ist eine verarmte junge Schauspielerin, die sich in einen mysteriösen tätowierten Mann verliebt. Während jede dieser Figuren die Bedürfnisse und Wünsche ihrer selbst und der Menschen um sie herum befriedigt, verliert Leverson nie ihre Menschlichkeit aus den Augen, mit all ihren Schönheiten und Fehlern.
The Limit ist eine humorvolle Geschichte über Romantik und Begehren von Ada Leverson, einer unterschätzten Schriftstellerin der Edwardianischen Ära. Mit einem wunderschön gestalteten Einband und einem professionell gesetzten Manuskript ist diese Ausgabe von Ada Leversons The Limit ein klassisches Werk der britischen Literatur, das für moderne Leser neu interpretiert wurde.