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The Limit
Valentia und Romer Wyburn führen eine scheinbar typische edwardianische Ehe. Die schöne Valentia findet den gut aussehenden, soliden und schweigsam ergebenen Romer etwas langweiliger als erwartet, und ihr Übermut hat einen entfernten Cousin aufgesucht, den eleganten, aber armen Künstler Harry de Freyne, dessen weltmännische Einstellung zum Vergnügen wunderbar zu ihr passt. Die beiden führen eine, wie sie hoffen, diskrete Affäre.
In der Zwischenzeit wird Valentias jüngere Schwester Daphne von einem wohlhabenden amerikanischen Freund Harrys, Matthew Van Buren, verfolgt, der die Frauen auf eine respektvolle, typisch transatlantische Weise verehrt. Harry findet seine Einstellung unnötig, da er in Bezug auf das schöne Geschlecht viel egoistischer und praktischer vorgeht. Zum Leidwesen von Van Buren ist Daphne ebenso unbeeindruckt; ihr Herz ist bereits von Cyril Foster erobert, einem "Baby Guardsman", dessen mangelnder Reichtum ein Problem darstellt, der aber Daphnes Zuneigung erwidert, ganz zur Sorge derer, die ihr ein bequemes Leben ermöglichen wollen.
Wird es Valentia und Harry gelingen, mit ihrer Affäre davonzukommen? Was wird geschehen, wenn Harrys bescheidenes künstlerisches Einkommen schließlich ganz versiegt? Wird er die unermesslich reiche Miss Walmer heiraten, die, wie fast alle Frauen, seinen leichten Charme außerordentlich anziehend findet, deren gesunde Liebe zum Eishockey und ihr feuriger Teint ihm aber nicht im Geringsten zusagen? Wird der Freund der Wyburns, der überaus erfolgreiche Dramatiker Hereford Vaughan, Valentia helfen können, zu erkennen, was sie riskiert? Die Affäre brodelt, und die beiden werden immer mutiger, bis ein belauschtes Gespräch alles auf den Kopf stellt; die Grenze ist erreicht. Überraschenderweise ist es der stille Romer Wyburn selbst, der eine sehr unerwartete Antwort gibt.
Diese herrlich witzige Komödie mit einem Hauch von tiefem Drama war Ada Leversons dritter Roman; er wurde erstmals 1911 veröffentlicht.