Bewertung:

Dino Buzzatis Kurzgeschichtensammlung fesselt die Leser mit ihren unheimlichen, surrealen und existenziellen Themen, die an Autoren wie Kafka und Shirley Jackson erinnern. Die Geschichten rufen Gefühle des Schreckens und der Fremdheit hervor, lassen oft vieles unerklärt und finden dennoch beim Leser großen Anklang. Auch wenn manche die Sammlung als schrullig oder altmodisch empfinden mögen, wird sie dennoch für ihre lebendige Erzählweise und ihre ergreifenden Einblicke in das Leben geschätzt.
Vorteile:⬤ Reichhaltige, unheimliche Erzählungen, die ein starkes Gefühl des Grauens und der Fremdheit hervorrufen
⬤ Gut ausgearbeitete Prosa, die die Geschichten fesselnd und leicht zu lesen macht
⬤ Themen, in denen Existenzialismus und Surrealismus in der Art von Kafka und Jackson mitschwingen
⬤ Eine vielfältige Palette von Geschichten, jede mit einzigartigen Erzählungen
⬤ Die Sammlung wurde wegen ihrer eindringlichen Qualität und befriedigenden Enden positiv aufgenommen.
⬤ Einige Leser mögen die Geschichten skurril oder leicht veraltet finden
⬤ Die surrealen Elemente mögen nicht jeden ansprechen, da sie oft vieles unerklärt lassen
⬤ Einige Leser bemerkten ein Gefühl der Nostalgie, das bei einem modernen Publikum vielleicht nicht ankommt.
(basierend auf 8 Leserbewertungen)
Catastrophe: And Other Stories
In Katastrophe erweckt der renommierte italienische Kurzgeschichtenautor Dino Buzzati den langsamen und leise erschreckenden Zusammenbruch unserer bekannten, alltäglichen Welt auf anschauliche Weise zum Leben.
In Geschichten, die vom Fantastischen und Seltsamen berührt und mit Humor, Ironie und Bedrohung gefüllt sind, beleuchtet Buzzati die alptraumhafte Seite unserer gewöhnlichen Existenz. Von "Die Epidemie", in der die allmählichen Auswirkungen einer "Staatsgrippe" nachgezeichnet werden, die sich gegen alle richtet, die mit der Regierung nicht einverstanden sind, über "Der Einsturz von Baliverna", in dem ein Mann darüber rätselt, ob ein Fehltritt seinerseits den Einsturz eines Gebäudes verursacht hat, bis hin zu "Sieben Stockwerke", in dem er sich ein Sanatorium vorstellt, in dem die Patienten je nach der Schwere ihrer Krankheit auf den einzelnen Etagen untergebracht sind, und in dem er auf brillante Weise die unheilvollen Machenschaften der Bürokratie beleuchtet, Buzzatis surreale, beunruhigende Geschichten erzählen vom Kampf, der sich hinter alltäglichen Interaktionen verbirgt, von den manchmal perversen Abläufen menschlicher Emotionen und Wünsche, und beschreiben mit Witz und Pathos die kleinen Schritte, die wir als Individuen und als Gesellschaft auf unserem Weg in die Katastrophe machen.
Mit Anklängen an Kafka und Edgar Allan Poe wirkt Catastrophe, das zum ersten Mal in den Vereinigten Staaten veröffentlicht wurde, heute so aktuell wie eh und je. --Christian Science Monitor.