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Unsettling the Colonial Places and Spaces of Early Childhood Education
Unsettling the Colonial Places and Spaces of Early Childhood Education“ deckt einige der inhärenten kolonialistischen Spannungen auf, die in der zeitgenössischen frühkindlichen Bildung selten anerkannt und oft unbewusst geprobt werden.
Aufbauend auf den früheren postkolonialen Interventionen prominenter Wissenschaftler der Frühpädagogik zeigt Unsettling the Colonial Places and Spaces of Early Childhood Education auf, wie die frühkindliche Bildung in das koloniale Projekt der überwiegend eingewanderten (post)kolonialen Siedlergesellschaften verwickelt ist. Indem sie das Schweigen über diese spezifisch siedler-kolonialen Spannungen politisiert, versucht sie, die Unschuldsvermutungen der frühkindlichen Erziehung weiter zu erschüttern und einige dekolonisierende Strategien für frühkindliche PraktikerInnen und WissenschaftlerInnen anzubieten.
Auf der Grundlage ihrer Untersuchungen in der frühkindlichen Bildung setzen sich die Autorinnen und Autoren mit postkolonialen Theorien, der Theorie des Ortes, der feministischen Philosophie, den ökologischen Geisteswissenschaften und indigenen Onto-Epistemologien auseinander.