Bewertung:

Das Buch bietet eine tiefgreifende Erforschung der Kosmologie aus verschiedenen kulturellen Blickwinkeln und eröffnet den Lesern neue Einblicke in antike Symbole und ihre Verbindungen zwischen verschiedenen Zivilisationen. Während es für seine gründliche Recherche und provokativen Ideen gelobt wurde, fanden einige Leser die Organisation und Klarheit mangelhaft, was dem Leseerlebnis insgesamt abträglich war.
Vorteile:⬤ Bietet einen universellen Ansatz zum Verständnis der Kosmologie.
⬤ Bietet Einblicke in die symbolische Sprache verschiedener Kulturen.
⬤ Enthält dicht gedrängtes Wissen, das zu weiteren Studien anregen kann.
⬤ Viele Leserinnen und Leser fanden die Forschung überzeugend und lohnend.
⬤ Ermutigt zu neuen kreativen Abenteuern und einem tieferen Verständnis der alten Kulturen.
⬤ Einige Leser empfanden den Text als schlecht organisiert und repetitiv.
⬤ Kritik an Zirkelschlüssen und losen Verbindungen in den vorgebrachten Argumenten.
⬤ Abschnitte, denen es an Klarheit und Kohärenz mangelt.
⬤ Sachlich unrichtige Behauptungen in Diskussionen, die über das Fachwissen des Autors hinausgehen.
⬤ Das Buch ist für Personen, die sich nicht für das Thema interessieren, möglicherweise nicht interessant.
(basierend auf 25 Leserbewertungen)
The Cosmological Origins of Myth and Symbol: From the Dogon and Ancient Egypt to India, Tibet, and China
Er rekonstruiert eine theoretische Mutterkosmologie, die der antiken Religion zugrunde liegt.
- Zeigt, wie diese übergeordnete Kosmologie die konzeptionellen Ursprünge der Schriftsprache lieferte.
- Nutzt Techniken der vergleichenden Kosmologie, um die Schöpfungstraditionen der Dogon, der alten Ägypter und der alten Buddhisten zu synchronisieren.
- Wendet die charakteristischen Elemente dieser übergeordneten Kosmologie an, um die Schöpfungstradition eines heutigen tibetisch-chinesischen Stammes namens Na-Khi zu erforschen und zu interpretieren - der Bewahrer der letzten erhaltenen Hieroglyphensprache der Welt.
Große Denker und Forscher wie Carl Jung haben die vielen großen Ähnlichkeiten zwischen den Mythen und Symbolen der alten Kulturen anerkannt. Eine weitgehend unerforschte Erklärung für diese Ähnlichkeiten liegt in der Möglichkeit, dass diese Mythensysteme alle von einem gemeinsamen kosmologischen Plan abstammen. Laird Scranton beschreibt die wichtigsten Aspekte der Kosmologie der Dogon, der alten Ägypter und der alten Buddhisten, einschließlich der auffälligen physischen und kosmologischen Parallelen zwischen dem Dogon-Speicher und dem buddhistischen Stupa, und identifiziert die charakteristischen Merkmale einer theoretischen Kosmologie der alten Eltern - ein geplantes Lehrsystem, das diese großen alten Schöpfungstraditionen hervorgebracht haben könnte.
Scranton untersucht die esoterische Natur der Kosmologie selbst und zeigt, wie diese übergeordnete Kosmologie sowohl einen Plan für die zivilisierte Unterweisung der Menschheit als auch die begrifflichen Ursprünge der Sprache umfasste. Die in allen alten Religionen wiederkehrenden Formen waren Schlüsselelemente dieses Plans, die dazu dienten, das Heilige physisch zu manifestieren und die irdischen Dimensionen mit den himmlischen zu vergleichen und zu konzeptualisieren. Als praktische Anwendung des Plans erforscht Scranton die Mythen und die Sprache eines obskuren chinesischen Priesterstammes, der als Na-Khi bekannt ist - die Bewahrer der letzten erhaltenen Hieroglyphensprache der Welt. Scranton schlägt vor, dass die Kosmologie die Zivilisation hervorgebracht haben könnte und nicht umgekehrt, und zeigt, wie dieser Plan der Kosmologie das fehlende Bindeglied zwischen unserem makroskopischen Universum und der mikroskopischen Welt der Atome darstellt.