Bewertung:

Das Buch von Anya Von Bremzen verbindet ihre persönlichen Erinnerungen mit der kulinarischen und gesellschaftspolitischen Geschichte Russlands im 20. Jahrhundert und beleuchtet die zentrale Rolle des Essens im täglichen Leben der Menschen in turbulenten Zeiten. Durch die Brille des Essens erkundet sie die Härten des Lebens in der Sowjetunion, den Einfallsreichtum beim Kochen inmitten von Knappheit und die kulturelle Bedeutung von Mahlzeiten, die die Erfahrungen ihrer Familie geprägt haben.
Vorteile:⬤ Gut geschriebene und fesselnde Prosa
⬤ reiche Einblicke in die sowjetische Geschichte und Kultur durch das Essen
⬤ persönliche und familiäre Geschichten verleihen Tiefe
⬤ enthält historischen Kontext und politische Kommentare
⬤ Rezepte bieten eine greifbare Verbindung zur Erzählung
⬤ spricht Feinschmecker, Geschichtsinteressierte und Russophile gleichermaßen an.
⬤ Kein traditionelles Kochbuch, was einige Leser enttäuschen könnte
⬤ langatmig mit einigen sich wiederholenden Abschnitten
⬤ Kenntnisse der sowjetischen Geschichte können das Verständnis verbessern
⬤ einige Rezepte mögen nicht ansprechend erscheinen
⬤ das Tempo mag sich für einige langsam oder schwerfällig anfühlen.
(basierend auf 254 Leserbewertungen)
Mastering the Art of Soviet Cooking
Und doch versetzt sie der Geschmack der sowjetischen Kolbasa wie Prousts Madeleine zurück in das verschwundene Atlantis, das als UdSSR bekannt ist.
In diesen mitreißenden, tragikomischen Memoiren lässt Anya sieben Jahrzehnte sowjetischer Erfahrung durch Kochen und Essen wieder aufleben und rekonstruiert eine bewegende Familiengeschichte über drei Generationen hinweg.