Bewertung:

The Story Hour von Thrity Umrigar verwebt das Leben zweier Frauen, Lakshmi und Maggie, aus unterschiedlichen Kulturen zu einer ergreifenden Erzählung, die ihre komplizierte Beziehung, persönliche Entscheidungen und die Herausforderungen der Anpassung an das Leben in Amerika erforscht. Während der Schreibstil und die Entwicklung der Charaktere hoch gelobt werden, äußern sich viele Leser enttäuscht über das abrupte Ende und den vermeintlichen Mangel an Tiefe in der Beziehung der Figuren. Insgesamt wird das Buch für seine Auseinandersetzung mit sozialen Themen geschätzt, aber der Schluss lässt manche unbefriedigt zurück.
Vorteile:Schöner Schreibstil, komplexe Charakterentwicklung, fesselnde Geschichte über kulturelle Unterschiede und Beziehungen, die wichtige gesellschaftliche Themen wie Einwanderung, Klasse, Ethnie und Geschlecht anspricht und reichhaltige Diskussionen für Buchclubs ermöglicht.
Nachteile:Abruptes und unbefriedigendes Ende, einige Leser finden die Charaktere unterentwickelt oder ihre Beziehung nicht überzeugend, Frustration über die Entscheidungen der Charaktere und gemischte Gefühle über den Schreibstil in verschiedenen Formaten (Print vs. Audio).
(basierend auf 369 Leserbewertungen)
The Story Hour
Von der von der Kritik geliebten Bestsellerautorin von The World We Found und The Space Between Us, die von der New York Times Book Review als "einfühlsame und ... durchdringende Autorin" bezeichnet wird, kommt ein tiefgründiger, herzzerreißender und ehrlicher Roman über Freundschaft, Familie, Geheimnisse, Vergebung und zweite Chancen.
Als erfahrene Psychologin wahrt Maggie sorgfältig eine emotionale Distanz zu ihren Patienten. Doch als sie eine junge Inderin kennenlernt, die versucht hat, sich umzubringen, gerät ihre professionelle Distanz ins Wanken. Abgeschnitten von ihrer Familie in Indien ist Lakshmi verzweifelt einsam und gefangen in einer lieblosen Ehe mit einem herrschsüchtigen Mann, der ihre Welt auf ihr kleines Restaurant und ihren Lebensmittelladen beschränkt.
Von ihrer Notlage berührt, behandelt Maggie Lakshmi kostenlos in ihrem Büro zu Hause und erkennt schnell, dass die mutlose Frau keinen Seelenklempner braucht, sondern einen Freund. Entschlossen, Lakshmi zu einer Frau zu machen, die sich selbst wertgeschätzt fühlt, lässt Maggie das Protokoll außer Acht, und schon bald sind Ärztin und Patientin enge Freunde geworden.
Doch obwohl ihre Beziehung von tiefer Zuneigung geprägt ist, wird sie durch widersprüchliche Erwartungen belastet. Als Maggie und Lakshmi sich öffnen und lang gehütete Geheimnisse preisgeben, gefährden die Enthüllungen ihre enge Bindung, erschüttern ihr Vertrauen ineinander und zwingen sie zu schmerzhaften Entscheidungen.
--Paula McClain, Autorin von Die Pariser Ehefrau