Bewertung:

Derzeit gibt es keine Leserbewertungen. Die Bewertung basiert auf 12 Stimmen.
The New Cambridge History of American Foreign Relations
Seit ihrer ersten Veröffentlichung sind die vier Bände der Cambridge History of American Foreign Relations die maßgebliche Quelle für das Thema, von der Kolonialzeit bis zum Kalten Krieg.
Der vierte Band untersucht die Bedingungen im internationalen System am Ende des Zweiten Weltkriegs, die amerikanische Entschlossenheit, eine Führungsrolle zu übernehmen, und das Sicherheitsdilemma, das jede Supermacht für die andere darstellte. Diese überarbeitete und erweiterte Ausgabe berücksichtigt neuere wissenschaftliche Erkenntnisse und Enthüllungen und führt die Erzählung durch die Jahre nach dem Ende des Kalten Krieges bis in die Amtszeit von Barack Obama.
Der Autor verweist auf das Wesen des stalinistischen Staates mit seiner Geheimhaltung und brutalen Diktatur, um den Verlauf des Kalten Krieges zu erklären. Der Charakter des amerikanischen politischen Systems, einschließlich der Trennung der politischen Gewalten und der Rolle der Interessengruppen, veranlasste die amerikanischen Führer, die Gefahren im Ausland zu übertreiben, um ihre Macht im Inland zu stärken. Das Buch gibt auch einen Einblick in das chinesische und sowjetische Vorgehen während des Koreakriegs, der Krisen in der Straße von Taiwan in den 1950er Jahren und der Kubakrise.
Es erklärt den Aufstieg und Fall von d tente in den 1970er Jahren, beschreibt, wie imperiales Übermaß sowohl die Vereinigten Staaten als auch die Sowjetunion in den 1980er Jahren belastete, und reflektiert, was der Kalte Krieg für die Welt bedeutete. In dieser neuen Ausgabe wird auch das Versagen der Nachkriegsregierungen untersucht, eine praktikable Politik zu entwickeln, mit der die Welt nach dem Ende der Sowjetunion konfrontiert werden kann.