
The Usage-based Study of Language Learning and Multilingualism
Die derzeit sehr populäre nutzungsbasierte Linguistik stützt ihr Verständnis von Sprache auf zwei zentrale Punkte: Sprachen sind kognitiv-soziale Konstrukte (d.
h. erlernt und nicht genetisch bedingt), und damit Kommunikation und Bedeutung zustande kommen, müssen die Sprecher einen Weg finden, sich zu treffen/zu verstehen, und dabei verschiedene Unterschiede (Lexikon, soziales Umfeld, Register usw.) überwinden, um dieses Ziel zu erreichen.
In diesem Buch vereinen hochrangige Autoren Forschungsergebnisse aus verschiedenen nutzungsbasierten Perspektiven, um diese Fragen zu untersuchen: Wie gelingt es geübten Sprechern, mit Hilfe der verfügbaren semiotischen Sprachressourcen, die sie mit anderen Mitgliedern ihrer Diskursgemeinschaft teilen, „mentalen Kontakt“ oder Kommunikation herzustellen? Wie lernen kleine Kinder, dies zu bewerkstelligen? Und wie lernen Sprecher mehrerer Sprachen, dies sprachübergreifend zu bewerkstelligen?