Bewertung:

Das Buch ist eine dichte Erforschung von Ernährungssouveränität und Ernährungssicherheit, die eine akademische Sichtweise auf ihre politischen Auswirkungen auf der ganzen Welt präsentiert. Es deckt verschiedene Rahmenwerke und Fallstudien ab, was es informativ, aber nicht immer fesselnd macht.
Vorteile:⬤ Äußerst lehrreich und gründlich in der Behandlung von Ernährungspolitik und -souveränität
⬤ enthält wertvolle Fallstudien
⬤ gut recherchiert
⬤ regt zum Nachdenken an
⬤ nützlich für den Unterricht
⬤ fördert das Verständnis für kulturelle Ernährungsbedürfnisse und -auswirkungen.
⬤ Dicht und trocken
⬤ kann sich wie ein Lehrbuch anfühlen
⬤ nicht besonders interessant oder aufregend
⬤ erfordert aufgrund des akademischen Tons erhebliche Anstrengungen, um es zu verstehen.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
The Politics of Food: The Global Conflict between Food Security and Food Sovereignty
The Politics of Food: The Global Conflict between Food Security and Food Sovereignty (Die Politik der Nahrung: Der globale Konflikt zwischen Ernährungssicherheit und Ernährungssouveränität) argumentiert, dass unser derzeitiges globales Ernährungssystem eine massive Verletzung der Menschenrechte darstellt.
In diesem leidenschaftlichen, gut recherchierten Buch legt William Schanbacher dar, dass das von den Vereinten Nationen, der Weltbank, dem Internationalen Währungsfonds und anderen Organisationen vorangetriebene Modell der Ernährungssicherheit zur Bekämpfung des weltweiten Hungers gescheitert ist, da es zu sehr vom Handel abhängt und zu sehr vom internationalen Agrobusiness abhängig ist. Stattdessen ist das sich abzeichnende Modell der Ernährungssouveränität - die Unterstützung lokaler Landwirte und Unternehmen bei der Erzeugung hochwertigerer Lebensmittel - der effektivere und verantwortungsvollere Ansatz.
Anhand zahlreicher Fallstudien werden in diesem Buch kritische Fragen des Welthandels und der Monopolisierung der Lebensmittelindustrie durch Konzerne untersucht, während gleichzeitig die aufkommenden Bewegungen für soziale Gerechtigkeit beleuchtet werden, die versuchen, die Ernährungssouveränität zum Modell für die Bekämpfung des Hungers zu machen.