Bewertung:

Der Rezensent unterstreicht die Bedeutung und Relevanz von Oakeshotts Werk für das Verständnis der modernen Politik und äußert seine Frustration über seine mangelnde Popularität in den Vereinigten Staaten, obwohl er einen bedeutenden Einfluss hatte. Sie heben die Eloquenz und den aufschlussreichen Charakter seiner Ideen hervor, weisen aber auch auf die Grenzen der konservativen Etikettierung hin.
Vorteile:Oakeshotts Werk ist wortgewandt und bietet relevante Einblicke in die zeitgenössische Politik; es gilt als eines seiner besten Bücher.
Nachteile:In den Vereinigten Staaten wird Oakeshott zu wenig gelesen, und seine Ideen werden oft zu stark vereinfacht, indem sie als „konservativ“ bezeichnet werden.
(basierend auf 1 Leserbewertungen)
The Politics of Faith and the Politics of Scepticism
In diesem sorgfältig begründeten Werk, das nach Michael Oakeshotts Tod 1990 entdeckt und hier zum ersten Mal veröffentlicht wurde, beschreibt der herausragende politische Philosoph die grundlegende Dichotomie, die die Diskussion über die Rolle der Regierung in Europa seit der Renaissance gespalten hat. Oakeshott zeigt die Schwächen der beiden gegensätzlichen Positionen auf und schlägt einen Mittelweg vor, der sowohl Skepsis als auch Glauben beinhaltet.
"Nach allgemeinem Konsens ist Oakeshott der auffälligste und originellste britische politische Denker des Jahrhunderts.... Jeder, der sich für das Wesen von Politik und Regierung interessiert, wird dieses Buch interessant finden, und viele werden es ihren Studenten in der Oberstufe als zugängliche Einführung in Oakeshotts Denken empfehlen."-William Christian, University of Guelph, Perspectives on Political Science "The Politics of Faith and the Politics of Scepticism ist bestrebt, die tiefsten und beständigsten Merkmale der modernen europäischen politischen Landschaft in den letzten fünfhundert Jahren nachzuzeichnen, und das tut es auf originelle, aufschlussreiche und oft wortgewandte Weise.
Wir können uns glücklich schätzen, dass das Buch endlich das Licht der Welt erblickt hat."-Paul Franco, Bowdoin College, Political Theory "Wir sind dem Herausgeber Tim Fuller dankbar, dass er dieses kleine Juwel zur Verfügung gestellt hat, das philosophische Einsichten und historische Untersuchungen bei der Darstellung der beiden 'Stile' der modernen europäischen Politik miteinander verbindet, ohne die aufwendige Prosa, an die Oakeshott seine Leser gewöhnt hat: Das Fehlen des typischen extravaganten Stils, der Oakeshotts veröffentlichte Werke kennzeichnet, ermöglicht es uns, seine Gedankengänge im Ansatz zu erfassen und macht seine Argumente kristallklar.... Ein erhabenes Mememto"-Giovanni Giorgini, Politische Studien.