Bewertung:

Das Buch erhält positive Kritiken für seine aufschlussreichen Übersetzungen chinesischer Poesie und seine tiefgreifende historische Analyse der westlichen Zivilisation. Es wird für seine empirische Studie und seinen umfassenden Ansatz zur sozialen Machtdynamik gelobt. Es wird jedoch auch kritisiert, dass die Rezensionen unausgewogen sind.
Vorteile:Enthält hervorragende Übersetzungen der chinesischen Gedichte. Bietet eine gründliche und gut recherchierte historische Darstellung der westlichen Zivilisation und führt in die Schlüsselkonzepte der sozialen Macht ein (IEMP). Fesselnder Schreibstil, der die Perspektive der Leser auf Geschichte und politische Analyse verändert.
Nachteile:Einige Leser sind der Meinung, dass das Buch mehr Anerkennung und bessere Bewertungen verdient, was auf eine ungleiche Bewertung unter den Rezensenten hindeutet.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
The Sources of Social Power: Volume 1, a History of Power from the Beginning to Ad 1760
In The Sources of Social Power werden vier Quellen der Macht in menschlichen Gesellschaften unterschieden: ideologische, wirtschaftliche, militärische und politische.
In diesem ersten Band untersucht Michael Mann die Wechselbeziehungen zwischen diesen Elementen von der Jungsteinzeit über die alten Zivilisationen des Nahen Ostens, das klassische Mittelmeerzeitalter und das mittelalterliche Europa bis kurz vor der industriellen Revolution in England. Er bietet Erklärungen für die Entstehung des Staates und der sozialen Schichtung, für Stadtstaaten, militaristische Reiche und die anhaltende Interaktion zwischen ihnen, für die Weltrettungsreligionen und für die besondere Dynamik des mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Europas.
Abschließend werden allgemeine Aussagen über die Art der allgemeinen gesellschaftlichen Entwicklung, die verschiedenen Formen des sozialen Zusammenhalts und die Rolle der Klassen und des Klassenkampfes in der Geschichte gemacht. Diese Neuauflage von Band 1 wurde erstmals 1986 veröffentlicht und enthält ein neues Vorwort des Autors, in dem er die Auswirkungen und das Vermächtnis des Werkes untersucht.