
The Saint Petersburg School of International Law: A Bio-Bibliographical Study (Petrine Russia to the 1920s)
Eine enzyklopädische Abhandlung über die St. Petersburger SchuleAuf der Grundlage einer beispiellosen Nutzung von Archivquellen in St.
Petersburg und den Vereinigten Staaten ist diese enzyklopädische Abhandlung den Personen gewidmet, die zwei Jahrhunderte lang in der Hauptstadt des Russischen Reiches an der Entwicklung der internationalen Rechtslehre und der staatlichen Praxis beteiligt waren. Weit über vierhundert Personen werden identifiziert, und die Beiträge der wichtigsten Persönlichkeiten werden zusammengefasst oder kritisch gewürdigt. Die St.
Petersburger Universität, die 2024 ihr 300-jähriges Bestehen feierte, ist die zentrale Institution, aber auch andere spielten eine Rolle.
Die Beiträge der einzelnen Institutionen werden untersucht. Die „St.
Petersburger Schule“ wird weit gefasst und umfasst Juristen und internationale Rechtspraktiker, deren Kontakt mit der Hauptstadt zwar kurz, aber dennoch dokumentiert war. Die ethnische Herkunft der internationalen Rechtsgemeinschaft von St. Petersburg ist in ihrer Vielfalt beeindruckend: Russen, Ukrainer, Weißrussen, Georgier, Moldawier, Polen, Esten, Letten, Litauer, Baltendeutsche, Juden und Ungarn, ergänzt durch Personen aus skandinavischen und westeuropäischen Ländern.
Ausführliche bibliografische Hinweise sowie Fotos von 60 der Juristen bereichern den bestehenden Korpus der Beiträge von St. Petersburg zur internationalen Rechtslehre. William E.
Butler hat viel über die Geschichte des Völkerrechts geschrieben, unter anderem als Herausgeber und Übersetzer von V. E.
Grabar, The History of International Law in Russia 1647-1917 (Oxford, 1990); der zweibändige Band F. F. Martens, Contemporary International Law of Civilized Peoples (Clark, NJ, 2021-2022); und Autor von Grotius on War and Peace in English Translation (Clark, NJ, 2021).
Er ist der Gründungsherausgeber von Jus Gentium: Journal of International Legal History (2016-).
Er ist John Edward Fowler Distinguished Professor of Law an der Penn State Dickinson Law, emeritierter Professor für Rechtsvergleichung an der University of London (University College London) und ausländisches Mitglied der Russischen Akademie der Naturwissenschaften, der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine und der Nationalen Akademie der Rechtswissenschaften der Ukraine. Vitalii S. Ivanenko hat zahlreiche Publikationen zur Geschichte des Völkerrechts in Russland mit besonderem Bezug zu St.
Petersburg veröffentlicht, vor allem das monumentale Werk Санкт-Петербургская школа международного права (St. Petersburg School of International Law) (2019; 2d ed. 2022; 3d ed.
2024) in zwei Bänden. Er war als Dozent, Professor, Leiter des Lehrstuhls für Völkerrecht und Prorektor für wissenschaftliche Arbeit an den Universitäten in Baranul und St. Petersburg tätig, bevor er 1995 Dozent an der Staatlichen Universität St.
Petersburg wurde und von 1999 bis 2011 Leiter des dortigen Lehrstuhls für Völkerrecht war. xxiv, 638 S., 60 s/w-Abbildungen.