
Securing the State and Its Citizens: National Security Councils from Around the World
Die globale Sicherheitslage ist eine Herausforderung und verändert sich ständig. Um auf Bedrohungen reagieren zu können, müssen die verschiedenen Hebel der nationalen Macht wirksam koordiniert werden.
Diese müssen nun über die traditionellen diplomatischen, informationstechnischen, militärischen und wirtschaftlichen Hebel hinausgehen und auch andere, nicht sicherheitsrelevante Stellen einbeziehen, darunter die für Umwelt, Gesundheit, Bildung und Industrie zuständigen Stellen. Anhand einer umfassenden Untersuchung von Ländern aus der ganzen Welt wird in diesem Buch untersucht, wie die Nationen maßgeschneiderte Koordinierungsmechanismen für die einzigartigen Bedrohungen, mit denen sie konfrontiert sind, entwickelt haben und wie sich diese Mechanismen mit der Veränderung der Bedrohungen weiterentwickeln mussten. Das Buch befasst sich mit Ländern, in denen das System seit langem etabliert ist (z.
B. die USA im Jahr 1947), sowie mit anderen Ländern, die erst seit kurzem über entsprechende Regelungen verfügen, wie z.
B. das Vereinigte Königreich (2010).
In den Ländern, in denen die Nationalen Sicherheitsräte am längsten bestehen, wird in den Fallstudien hervorgehoben, wie sie sich im Zuge des Wandels des nationalen Sicherheitsverständnisses verändert haben, in der Regel, um eine Erweiterung widerzuspiegeln. Auch wenn es keine allgemeingültigen Lösungen gibt, so zeigt der vergleichende Ansatz dieses Buches doch dauerhafte Grundsätze für die Gestaltung der Schaffung oder Reform einer nationalen Sicherheitskoordination auf, die den Herausforderungen des einundzwanzigsten Jahrhunderts gerecht wird.