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How Institutions Think: Between Contemporary Art and Curatorial Discourse
Überlegungen dazu, wie Institutionen die Kunst-, Kuratoren-, Bildungs- und Forschungspraxis beeinflussen, während sie die Welt um uns herum formen.
Zeitgenössische Kunst und kuratorische Arbeit sowie die Institutionen, die sie beherbergen, sind oft Zentren von Macht, Hierarchie, Kontrolle, Wert und Disziplin. Selbst die progressivsten unter ihnen stehen vor dem Dilemma, als institutionalisierte Anti-Institutionen zu existieren. Dieser Sammelband - der Titel stammt aus Mary Douglas' 1986 erschienenem Buch How Institutions Think - befasst sich mit den Praktiken, Gewohnheiten, Modellen und der Rhetorik der Institution und der Anti-Institution in der zeitgenössischen Kunst und im Kuratieren. Die Autoren reflektieren darüber, wie Institutionen die Kunst-, Kuratoren-, Bildungs- und Forschungspraxis ebenso beeinflussen wie sie die Welt um uns herum formen. Sie betrachten die Institution als Untersuchungsgegenstand in vielen Disziplinen, darunter politische Theorie, Organisationswissenschaft und Soziologie.
How Institutions Think bringt eine internationale und multidisziplinäre Gruppe von Autoren zusammen und befasst sich mit Fragen wie der, ob der Aufbau von Institutionen noch möglich, machbar oder wünschenswert ist, ob es neue institutionelle Modelle für fortschrittliche Kunst und kuratorische Forschungspraktiken gibt und wie wir ethische Grundsätze aufstellen und unsere Institutionen entsprechend aufbauen können. Der erste Teil, "Thinking via Institution", geht vom Besonderen zum Allgemeinen über; der zweite Teil, "Thinking about Institution", befasst sich mit allgemeineren Fragen zum Wesen institutioneller Rahmenbedingungen.
Zu den Mitwirkenden gehören.
Natasa Petresin Bachelez, Dave Beech, Melanie Bouteloup, Nikita Yingqian Cai, Binna Choi und Annette Kraus, C line Condorelli, Pip Day, Cl mentine Deliss, Keller Easterling und Andrea Phillips, Bassam El Baroni, Charles Esche, Patricia Falgui res, Patrick D. Flores, Marina Grzinic, Stefano Harney und Fred Moten, Alhena Katsof, Emily Pethick, Sarah Pierce, Moses Serubiri, Simon Sheikh, Mick Wilson.