Bewertung:

Jessie L. Weston stellt in ihrem Buch ihre Ritualtheorie über die Ursprünge der Gralslegende vor und vertritt die Auffassung, dass der Gral seine Wurzeln in heidnischen Mysterienreligionen hat und nicht nur eine christliche Reliquie ist. Das Buch richtet sich an ein allgemeines Publikum und versucht, verschiedene Theorien über den Gral miteinander zu verweben, indem es sein tiefes menschliches Interesse und seine spirituelle Bedeutung hervorhebt. Es wird als anschaulich und informativ beschrieben, obwohl es sich mit eher esoterischen Themen befasst.
Vorteile:⬤ Artikulierte Analyse der Gralslegenden.
⬤ Präsentiert komplexe Theorien in einer für den allgemeinen Leser zugänglichen Weise.
⬤ Bietet eine gründliche Erkundung verschiedener Perspektiven auf den Gral, einschließlich ihrer eigenen Ritualtheorie.
⬤ Enthält Zusammenfassungen der kontinentalen Texte und übersetzt Zitate ins Englische.
⬤ Erkennt die menschliche und spirituelle Bedeutung der Gralserzählungen.
⬤ Einige Leser könnten die Themen des „sanften Okkultismus“ als abschreckend empfinden.
⬤ Der Dialog mit christlichen Theorien mag manchen konfrontativ erscheinen.
⬤ Der esoterische Inhalt könnte für Leser, die mit okkulten Traditionen nicht vertraut sind, eine Herausforderung darstellen.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
The Quest of the Holy Grail
Veröffentlicht im Jahr 1965: Auf den folgenden Seiten hat sich der Autor bemüht, so klar und knapp wie möglich eine Beschreibung der Literatur, aus der der Gralszyklus besteht, eine Analyse ihres Inhalts und einen Überblick über die wichtigsten Theorien zu geben, zu denen dieses verwirrende Werk der Romantik Anlass gegeben hat.