Bewertung:

Das Buch bietet einen detaillierten und sachlichen Bericht über die Intervention der Vereinigten Staaten in Lateinamerika während des Kalten Krieges und zeigt die tragischen Folgen dieser Aktionen auf. Es stellt eine Perspektive dar, die die US-Außenpolitik kritisiert und Menschenrechtsverletzungen aufzeigt, die durch von den USA unterstützte Regierungsmaßnahmen verursacht wurden.
Vorteile:⬤ Gut recherchierte und sachliche Darstellung der US-Politik in Lateinamerika.
⬤ Bietet persönliche Zeugnisse und historische Einblicke.
⬤ Fesselnder und umfassender Schreibstil, der die Aufmerksamkeit der Leser fesselt.
⬤ Bietet einen kritischen Blick auf die US-Außenpolitik und ihre Auswirkungen auf die Länder Lateinamerikas.
⬤ Regt zum Nachdenken über historische Interventionen an.
⬤ Einige Leserinnen und Leser empfanden Teile des Textes als schlecht geschrieben.
⬤ Erfordert ein tiefes Verständnis des historischen Kontextes, das nicht allen Lesern zugänglich sein dürfte.
(basierend auf 8 Leserbewertungen)
The Killing Zone: The United States Wages Cold War in Latin America
The Killing Zone: The United States Wages Cold War in Latin America (Die Tötungszone: Die Vereinigten Staaten führen den Kalten Krieg in Lateinamerika), zweite Auflage, ist eine umfassende und doch prägnante Analyse der US-Politik in Lateinamerika während des Kalten Krieges. Der Autor Stephen G.
Rabe, eine führende Autorität auf diesem Gebiet, argumentiert, dass das Gefühl der Freude und des Erfolgs, das mit dem Ende des Kalten Krieges, der Befreiung Osteuropas und dem Zusammenbruch der Sowjetunion einherging, durch die Erkenntnis gemildert werden muss, dass die Lateinamerikaner während des Kalten Krieges einen furchtbaren Preis bezahlt haben. Diktatur, Autoritarismus, systematische Menschenrechtsverletzungen und Staatsterrorismus prägten das Leben in Lateinamerika zwischen 1945 und 1989. Länder wie Argentinien, Brasilien, Chile, El Salvador und Guatemala erlebten ein erschreckendes Ausmaß an politischer Gewalt.
Die USA mischten sich im Namen des Antikommunismus wiederholt in die inneren Angelegenheiten lateinamerikanischer Staaten ein, destabilisierten verfassungsmäßige Regierungen und leisteten denjenigen Beihilfe, die mordeten und folterten. Rabe ergänzt seine starke, provokative historische Erzählung mit Geschichten über die Schicksale gewöhnlicher Lateinamerikaner, einer ausführlichen Chronologie, einer Reihe eindrucksvoller Fotos und einer kommentierten Bibliographie.