Bewertung:

Das Buch bietet eine eingehende Untersuchung der historischen Spannungen zwischen rassischen Gruppen in Guyana, gestützt auf freigegebene Geheimdienstdokumente. Es beleuchtet die politischen Unruhen der 1960er Jahre, die Rolle des ausländischen Einflusses und die anhaltenden Auswirkungen der historischen Missstände. Einige Leser haben jedoch von Druckfehlern berichtet, die die Lesbarkeit beeinträchtigten.
Vorteile:Das Buch bietet wertvolle Einblicke in die Ursachen der rassischen Spannungen in Guyana und enthält historische Dokumente. Es wird als unverzichtbare Lektüre für Studenten und alle, die sich für die Geschichte Guyanas und Investitionsmöglichkeiten interessieren, empfohlen.
Nachteile:Mehrere Leser stießen auf Druckfehler, die den Text störten und zu einem frustrierenden Leseerlebnis führten. Ein Rezensent war mit der Qualität des Drucks unzufrieden und verlangte eine Rückerstattung.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
U.S. Intervention in British Guiana: A Cold War Story
In der ersten veröffentlichten Darstellung der massiven verdeckten Intervention der USA in Britisch-Guayana zwischen 1953 und 1969 deckt Stephen G. Rabe eine Geschichte des Kalten Krieges auf, die von Imperialismus, geschlechtsspezifischen Vorurteilen und Rassismus geprägt ist.
Als die südamerikanische Kolonie, die heute als Guyana bekannt ist, in den 1960er Jahren ihre Unabhängigkeit von Großbritannien erlangen sollte, befürchteten US-Beamte der Kennedy- und Johnson-Administration, dass das Land unter der Führung von Cheddi Jagan, einem Marxisten, der bei der südasiatischen (meist indischen) Mehrheit sehr beliebt war, zu einer kommunistischen Nation werden würde. Obwohl sich die CIA bis heute weigert, ihre Beteiligung zu bestätigen oder zu leugnen, legt Rabe Beweise dafür vor, dass die CIA mit Hilfe eines von der AFL-CIO durchgeführten Programms dazu beigetragen hat, die Arbeiterunruhen, die Ethnien und das allgemeine Chaos zu schüren, die zur Ablösung Jagans im Jahr 1964 führten. Der von den Vereinigten Staaten bevorzugte politische Führer, Forbes Burnham, führte anschließend eine zwanzigjährige Diktatur, in der er die indische Mehrheitsbevölkerung verfolgte.
Rabes Analyse dieser Tragödie des Kalten Krieges, die Ethnie, Geschlecht, Religion und ethnische Zugehörigkeit ebenso berücksichtigt wie traditionelle Ansätze der Diplomatiegeschichte, dient als notwendiges Korrektiv zu Interpretationen, die den Kalten Krieg als unbefleckten Triumph der USA darstellen.