Bewertung:

Das Buch befasst sich mit dem von der CIA unterstützten Staatsstreich in Guatemala im Jahr 1954. Einige Rezensenten loben die Erkenntnisse, während andere historische Ungenauigkeiten bemängeln.
Vorteile:⬤ Bietet eine klare Perspektive der US-Außenpolitik
⬤ gilt als unterhaltsame Lektüre
⬤ empfohlen für alle, die sich für den Staatsstreich von 1954 interessieren
⬤ ergänzt andere historische Werke wie „Bitter Fruit“ und „Shattered Hope“.
⬤ Nach Ansicht einiger Rezensenten nicht historisch korrekt
⬤ kritisiert für die unzureichende Darstellung der Komplexität des Putsches und der damit verbundenen Ereignisse
⬤ nach Ansicht einiger Leser verdient der Autor nicht den Titel „Historiker“.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
Eisenhower and Latin America: The Foreign Policy of Anticommunism
Stephen Rabes aktuelles Buch untersucht die Lateinamerikapolitik von Präsident Dwight D.
Eisenhower und bewertet die Maßnahmen des Präsidenten im Lichte des jüngsten Eisenhower-Revisionismus. Während seiner ersten Amtszeit schenkte Eisenhower Lateinamerika wenig Aufmerksamkeit, aber sein Ziel war klar: Er wollte verhindern, dass der Kommunismus Fuß fasst.
Die Eisenhower-Administration war bereit, mit autoritären Militärregimen zusammenzuarbeiten, aber nicht, Entwicklungshilfe zu finanzieren oder die politische Demokratie energisch zu fördern. Zwei Ereignisse in der zweiten Amtszeit überzeugten Eisenhower davon, dass er das Ausmaß der Unruhen in der Bevölkerung - und damit das Potenzial für kommunistisches Vordringen - unterschätzt hatte: die Steinigung von Vizepräsident Richard M. Nixon in Caracas und die Radikalisierung der kubanischen Revolution.
Daraufhin begann er, Handelsabkommen, zinsgünstige Kredite und schärfere Maßnahmen zu unterstützen, die zu einer Beteiligung der CIA an der Invasion in der Schweinebucht und an Plänen zur Ermordung von Fidel Castro und Rafael Trujillo führten. Indem er Eisenhower als scharfen Antikommunisten und kalten Krieger porträtiert, stellt Rabe die Eisenhower-Revisionisten in Frage, die den Präsidenten als Vorbild für diplomatische Zurückhaltung betrachten.