Bewertung:

Das Buch ist gut geschrieben und behandelt wichtige Themen im Zusammenhang mit Spiritualität und psychischer Gesundheit. Es unterstreicht die Notwendigkeit, spirituelle Praktiken in die konventionelle Psychiatrie zu integrieren, und gibt Einblicke in den Nutzen dieser Praktiken für Einzelne und Gemeinschaften.
Vorteile:⬤ Gut geschrieben
⬤ deckt wichtige und aktuelle Themen ab
⬤ hebt die Verbindung zwischen Spiritualität, psychischer Gesundheit und dem Wohlergehen der Gemeinschaft hervor
⬤ bietet konkrete Schritte zur Bewältigung von Schäden, die durch den Kolonialismus verursacht wurden
⬤ inspiriert die Leser mit Lektionen aus indigener Sicht.
In den Rezensionen nicht ausdrücklich erwähnt.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
A New Psychology Based on Community, Equality, and Care of the Earth: An Indigenous American Perspective
Die Psychologie ist eine relativ neue Disziplin, deren Grundlagen eng und fast ausschließlich von weißen, männlichen Europäern geschaffen wurden. Doch in dieser zunehmend vielfältigen Nation und Welt sind diese Grundlagen, die mit impliziten Vorurteilen behaftet sind, zu eng gefasst, um unseren Menschen und unserer Gesellschaft am besten zu helfen, meint der Autor Arthur Blume, ein Fellow der American Psychological Association.
Laut Blume verhindert eine eng gefasste Sichtweise ein "Out-of-the-Box"-Denken, -Forschung und -Behandlung, die zu mehr Heilung und zur Vermeidung von Störungen beitragen könnten. In diesem Text erläutert Blume die Perspektive der amerikanischen Ureinwohner auf die Psychologie und zeigt auf, warum diese als neues Modell für diesen Bereich aufgenommen werden muss.
Als Psychologe der amerikanischen Ureinwohner stellt er die ursprüngliche Kultur der Schöpfer der Psychologie - die Individualismus, Autonomie, Unabhängigkeit und hierarchische Beziehungen beinhaltet - der Kultur der amerikanischen Ureinwohner gegenüber, die von Gemeinschaftlichkeit, gegenseitiger Abhängigkeit, Erdverbundenheit und Egalitarismus geprägt ist. Wie Blume erklärt, wird psychologisches Glück durch die Realität unserer gegenseitigen Abhängigkeit und nicht durch Materialismus und Individualismus neu definiert, und wie wir Dinge tun, wird genauso wichtig wie das, was wir erreichen.