
Colonialism and the Covid-19 Pandemic: Perspectives from Indigenous Psychology
In diesem Buch werden die Reaktionen auf das Covid 19-Virus durch die Brille des indigenen Denkens betrachtet, das Licht auf einige der Fehler im Umgang mit der Pandemie wirft.
In kolonialen Gesellschaften herrscht der Glaube vor, dass Hierarchien Teil der natürlichen Ordnung sind und dass bestimmte Menschen Anspruch auf Privilegien haben, die anderen nicht zustehen. Diese Hierarchien haben zu Rassismus sowie zu Gesundheits- und Wohlstandsunterschieden beigetragen, die die Anfälligkeit für das Virus erhöht haben.
Indigene Gesellschaften hingegen betrachten die Menschen als voneinander abhängig und sind optimistisch, dass aus dieser Tragödie wichtige Lehren für künftige Verbesserungen gezogen werden können. In diesem Buch wird das Erbe der kolonialen Gesellschaften untersucht, das zu den bestehenden Anfälligkeiten beigetragen hat, und es wird eine indigene Perspektive in die Neubetrachtung des Problems und seiner Lösungen einbezogen.