Bewertung:

Die Rezensionen zu Greg Robinsons Buch „A Tragedy of Democracy“ heben es als ein grundlegendes wissenschaftliches Werk über die Internierung japanischer Amerikaner und Kanadier während des Zweiten Weltkriegs hervor. Die Kritiker loben die gründliche Recherche, die umfassende Untersuchung des Themas in ganz Nordamerika und die Relevanz des Buches für die heutigen Diskussionen über bürgerliche Freiheiten. Einige Rezensenten wiesen jedoch auf Ungereimtheiten in Robinsons Behandlung verwandter Themen hin, insbesondere in Bezug auf die Internierung der deutschen Amerikaner.
Vorteile:⬤ Umfassende und detaillierte Untersuchung der japanisch-amerikanischen und japanisch-kanadischen Internierung.
⬤ Gut recherchiert, bietet es neue Einblicke in Fragen der bürgerlichen Freiheiten.
⬤ Bietet eine breitere Perspektive durch Einbeziehung lateinamerikanischer Erfahrungen.
⬤ Anerkannt als maßgebliches Werk, das über Jahre hinweg als Referenz dienen kann.
⬤ Relevant für die aktuellen Diskussionen über Racial Profiling und bürgerliche Freiheiten.
⬤ Einige Ungenauigkeiten wurden im Zusammenhang mit der Internierung deutscher Amerikaner festgestellt.
⬤ Es fehlt an Tiefe bei der Erörterung der Erfahrungen anderer internierter Gruppen im Vergleich zu japanischen Amerikanern.
⬤ Einige Rezensenten wiesen darauf hin, dass es sich nicht um eine endgültige Abhandlung des Themas handelt, die Raum für zukünftige Untersuchungen bietet.
(basierend auf 10 Leserbewertungen)
A Tragedy of Democracy: Japanese Confinement in North America
Die Internierung von etwa 120.000 japanischen Amerikanern während des Zweiten Weltkriegs, die oft als "Japanese American Internment" bezeichnet wird, ist als die schlimmste offizielle Bürgerrechtsverletzung der modernen US-Geschichte beschrieben worden. Greg Robinson bietet nicht nur ein kühnes neues Verständnis dieser Ereignisse, sondern untersucht sie auch in einem größeren zeitlichen Rahmen und aus einer transnationalen Perspektive.
Auf der Grundlage neu entdeckten Materials liefert Robinson eine Hintergrundgeschichte der Internierung, die zum ersten Mal das Ausmaß der Überwachung japanischer Gemeinden durch die amerikanische Regierung in den Jahren vor dem Krieg und den Bau von so genannten "Konzentrationslagern" für feindliche Ausländer aufzeigt. Er befasst sich auch mit den Nachwirkungen der Internierung, einschließlich der Stellung der japanischen Amerikaner in den Bürgerrechtskämpfen der Nachkriegszeit, der langen Bewegung ehemaliger Lagerinsassen für Wiedergutmachung und der anhaltenden Rolle der Lager als Prüfsteine für landesweite Gedenkveranstaltungen und Debatten.
Besonders bemerkenswert ist, dass A Tragedy of Democracy das erste Buch ist, das die offizielle Politik gegenüber den japanischen Amerikanern an der Westküste in einem nordamerikanischen Kontext analysiert. Robinson untersucht die Internierung auf dem Festland zusammen mit den Ereignissen auf Hawaii während des Krieges, wo die Furcht vor japanischen Amerikanern die Diktatur der Armee, die Aussetzung der Verfassung und die Einsetzung von Militärtribunalen rechtfertigte. In ähnlicher Weise vergleicht er die Behandlung japanischer Amerikaner mit der Internierung von 22.000 Bürgern und Einwohnern japanischer Abstammung aus British Columbia in Kanada. A Tragedy of Democracy erzählt von der Vertreibung von fast 5.000 Japanern von der mexikanischen Pazifikküste und von der ergreifenden Geschichte der japanischen Lateinamerikaner, die aus ihrer Heimat entführt und in den Vereinigten Staaten interniert wurden. Robinson betrachtet die japanische Internierung als ein kontinentales und internationales Phänomen und bietet ein wahrhaft kaleidoskopisches Verständnis ihrer Entstehung und ihrer Folgen.
Die Internierung von etwa 120.000 japanischen Amerikanern während des Zweiten Weltkriegs, die oft als "Japanese American Internment" bezeichnet wird, ist als die schlimmste offizielle Bürgerrechtsverletzung der modernen US-Geschichte beschrieben worden. Greg Robinson bietet nicht nur ein kühnes neues Verständnis dieser Ereignisse, sondern untersucht sie auch in einem größeren zeitlichen Rahmen und aus einer transnationalen Perspektive. Auf der Grundlage neu entdeckten Materials liefert Robinson eine Hintergrundgeschichte der Internierung, die zum ersten Mal das Ausmaß der Überwachung japanischer Gemeinden durch die amerikanische Regierung in den Jahren vor dem Krieg und den Bau von so genannten "Konzentrationslagern" für feindliche Ausländer aufzeigt. Er befasst sich auch mit den Nachwirkungen der Internierung, einschließlich der Stellung der japanischen Amerikaner in den Bürgerrechtskämpfen der Nachkriegszeit, der langen Bewegung ehemaliger Lagerinsassen für Wiedergutmachung und der anhaltenden Rolle der Lager als Prüfsteine für landesweite Gedenkveranstaltungen und Debatten. Besonders bemerkenswert ist, dass A Tragedy of Democracy das erste Buch ist, das die offizielle Politik gegenüber den japanischen Amerikanern an der Westküste in einem nordamerikanischen Kontext analysiert. Robinson untersucht die Internierung auf dem Festland zusammen mit den Ereignissen auf Hawaii während des Krieges, wo die Angst vor japanischen Amerikanern die Diktatur der Armee, die Aussetzung der Verfassung und die Verhängung von Militärtribunalen rechtfertigte.
Er vergleicht die Behandlung der japanischen Amerikaner mit der Internierung von 22.000 Bürgern und Einwohnern japanischer Abstammung aus British Columbia durch Kanada. A Tragedy of Democracy erzählt von der Vertreibung von fast 5.000 Japanern von der mexikanischen Pazifikküste und von der ergreifenden Geschichte der japanischen Lateinamerikaner, die aus ihrer Heimat entführt und in den Vereinigten Staaten interniert wurden. Robinson betrachtet die japanische Internierung als ein kontinentales und internationales Phänomen und bietet ein wahrhaft kaleidoskopisches Verständnis ihrer Entstehung und ihrer Folgen.