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Feedback in Higher and Professional Education: Understanding it and doing it well
Die Lernenden beklagen sich darüber, dass sie nicht genug Feedback erhalten, und die Lehrenden ärgern sich darüber, dass sie zwar viel Zeit in die Erstellung von Feedback investieren, die Lernenden es aber kaum zur Kenntnis nehmen. Beide Seiten sind sich einig, dass Feedback sehr wichtig ist.
Feedback in der Hochschul- und Berufsausbildung untersucht, was getan werden muss, um Feedback effektiver zu gestalten. Es wird das Problem des Feedbacks untersucht und darauf hingewiesen, dass es an Klarheit und gemeinsamer Bedeutung darüber mangelt, was Feedback ist und was es ausmacht, es gut zu machen. Es wird argumentiert, dass neue Denkansätze für Feedback erforderlich sind.
Die Forschung zum Thema Feedback hat sich in den letzten Jahren erheblich weiterentwickelt, aber es gibt erstaunlich wenig Bewusstsein dafür, was getan werden muss, um es zu verbessern, und gute Ideen werden nicht in die Tat umgesetzt. Das Buch bietet einen multidisziplinären und internationalen Überblick über die Rolle von Feedback in der Hochschul- und Berufsbildung. Es stellt drei herkömmliche Annahmen über Feedback beim Lernen in Frage:
⬤ Dass Feedback ein einseitiger Informationsfluss von einer sachkundigen Person zu einer weniger sachkundigen Person ist.
⬤ Dass die Aufgabe des Feedbacks mit der Übermittlung von leistungsbezogenen Informationen abgeschlossen ist.
⬤ Dass ein allgemeines Modell für bewährtes Feedback auf alle Lernenden und alle Lernsituationen angewendet werden kann.
Auf der Suche nach einem neuen Ansatz für Feedback wird vorgeschlagen, dass die Lernenden viel aktiver in die Suche, Erstellung und Nutzung von Feedback einbezogen werden müssen. Es darf nicht etwas sein, dem sie unterworfen sind, sondern muss eine Aktivität sein, die sie selbst steuern.