
Photography and Resistance: Anticolonialist Photography in the Americas
In diesem Buch wird argumentiert, dass die Fotografie mit ihrer inhärenten Verbindung zur verkörperten materiellen Welt und ihrer leichten Übertragbarkeit als implizit politisches Medium fungiert. Es vertritt die These, dass das Recht zu sehen grundlegend für das Recht zu sein ist.
Indem es die paradoxen Verbindungen zwischen der Fotografie als Medium und den Bedingungen des politischen, sozialen und epistemologischen Verschwindens aufzeigt, interpretiert das Buch die Arbeiten afroamerikanischer, indigener, lateinamerikanischer und asiatischer Fotografen als Akte des politischen Aktivismus im zeitgenössischen Idiom. Indem es die fotografische Praxis in den Mittelpunkt der Krisen des 21. Jahrhunderts in Bezug auf politische Gerechtigkeit und Sozialität stellt, deckt das Buch die diskursiven visuellen Bewegungen auf, durch die die Fotografie wieder in Erscheinung tritt und ausgelöschte und verdrängte Geschichten in den Amerikas sichtbar werden lässt.
Zu den ausführlich besprochenen Künstlerinnen gehören Shelley Niro, Carrie Mae Weems, Paula Luttringer, LaToya Ruby Frazier, Matika Wilbur, Martine Gutirrez, Ana Mendieta, An-My L und Rebecca Belmore. Das Buch macht das amerikanische Land als einen Ort der Anfechtung sichtbar, als ein noch nicht vollständig anerkanntes Schlachtfeld.