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Women Photographers and Feminist Aesthetics
Women Photographers and Feminist Aesthetics (Fotografinnen und feministische Ästhetik) plädiert für eine feministische Ästhetik in der Fotografie, indem es die Schlüsselwerke von zweiundzwanzig Fotografinnen analysiert, darunter auch Cis- und Trans-Frauen-Fotografinnen.
Claire Raymond liest die wichtigsten Fotografien aus der Geschichte der Fotografie, vom Europa des 19. bis zum Afrika und Asien des 21. Jahrhunderts. Jahrhunderts in Afrika und Asien. Sie bietet originelle Interpretationen bekannter Fotografen wie Diane Arbus, Sally Mann und Carrie Mae Weems und analysiert deren Arbeiten im Hinblick auf Geschlecht, Klasse und Ethnie. Das Buch befasst sich auch eingehend mit der Art und Weise, wie die nordamerikanischen Ureinwohner durch die Fotografie dargestellt wurden, und mit der Art und Weise, wie zeitgenössische indianische Fotografinnen auf diese Geschichte reagieren.
Das Buch geht von der These aus, dass aus der ästhetischen Kraft das wahrhaft Politische hervorgeht, und überwindet die Polarisierung von Ästhetik und Kultur. Stattdessen werden fotografische Werke auf ihre subversive politische und kulturelle Kraft hin untersucht, die durch die Ästhetik des Bildes zum Vorschein kommt.
Dieses Buch ist ideal für Studierende der Fotografie, Kunstgeschichte, Kunst und visuellen Kultur und Gender.