Bewertung:

Die Memoiren „Women We Buried, Women We Burned“ (Frauen, die wir begraben, Frauen, die wir verbrannt haben) von Rachel Louise Snyder schildern ihre turbulente Kindheit, die durch den frühen Tod ihrer Mutter und den strengen religiösen Glauben ihres Vaters geprägt war, sowie ihren Weg des Überlebens und der Resilienz. Die Erzählung ist sowohl erschütternd als auch hoffnungsvoll und findet bei den Lesern großen Anklang, vor allem bei denen, die ähnliches Leid erlebt haben. Der Schreibstil der Autorin wird für seine emotionale Tiefe und Authentizität gelobt, obwohl einige Leserinnen und Leser Teile des Buches weniger fesselnd fanden oder das Gefühl hatten, dass es an Konsistenz mangelte.
Vorteile:Starke und bewegende Erzählung, die ein breites Spektrum an Emotionen hervorruft.
Nachteile:Erzählt authentisch von den Kämpfen der Kindheit, von Verlust und Widerstandskraft.
(basierend auf 46 Leserbewertungen)
Women We Buried, Women We Burned - a memoir
Nach dem hochgelobten Buch No Visible Bruises (Keine sichtbaren blauen Flecken) ist dies ein eindringlicher Bericht über die Kindheit der Autorin in einer evangelikalen christlichen Gemeinde, ihre Flucht als Teenager und ihre Karriere als Reporterin an der vordersten Front der weltweiten Epidemie von Gewalt gegen Frauen.
Die preisgekrönte Journalistin Rachel Louise Snyder hat ihre Karriere damit verbracht, über Missbrauch zu berichten, der unter dem Deckmantel des „Privatlebens“ stattfindet. Doch die Geschichte ihrer eigenen problembeladenen Familie hat sie immer unter Verschluss gehalten.
Snyder war acht, als ihre Mutter starb und ihr verzweifelter Vater die Familie in eine evangelikale, sektenähnliche Existenz am anderen Ende des Landes stieß. Sie rebellierte gegen dieses Leben und wurde erst von der Schule und dann von zu Hause verwiesen. Sie lebte in ihrem Auto und war auf Fremde angewiesen. Bald schon gab sie sich als Erwachsene aus, redete sich ins College ein und reiste schließlich um die Welt. An Orten wie Indien, Tibet und Niger interviewte sie Menschen, die Unvorstellbares erlebt hatten. In Kambodscha, wo sie sechs Jahre lang lebte, beobachtete sie ein Land, das sich mit den Schrecken seiner eigenen jüngsten Geschichte auseinandersetzte.
Frauen, die wir begraben haben, Frauen, die wir verbrannt haben“ ist eine notwendige Geschichte über den Kampf in der Familie, das Überleben von Frauen und den leidenschaftlichen Drang, Zeugnis abzulegen, geschrieben mit der Gabe des Erzählers, das Persönliche mit dem Universellen zu verbinden.