Bewertung:

Das Buch enthält wissenschaftliche Aufsätze, die sich auf Primärquellen stützen, was es zu einer wertvollen Quelle für Leser macht, die sich für das koloniale Leben und die Geschichten von Frauen interessieren. Es unterstreicht wirkungsvoll die Bedeutung verschiedener Perspektiven, insbesondere der von Frauen, in historischen Erzählungen, selbst wenn es um unbequeme Themen wie das Patriarchat geht.
Vorteile:⬤ Spannende und gut recherchierte Essays
⬤ Verwendung von Primärquellen
⬤ wertvolle Einblicke in die Rolle der Frau in der Geschichte
⬤ fesselnde Erzählungen, die das historische Verständnis erweitern.
Einige Leserinnen und Leser werden Diskussionen über das Patriarchat vielleicht als frustrierend oder schwer mit modernen Ansichten zu vereinbaren empfinden; anfängliches Zögern über die Beteiligung von Feministinnen an der historischen Analyse.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
Women in Early America
Erzählt die faszinierenden Geschichten der unzähligen Frauen, die die frühe moderne nordamerikanische Welt von der Kolonialzeit bis zu den ersten Jahren der Republik geprägt haben
Women in Early America, herausgegeben von Thomas A. Foster, geht über die bekannten Geschichten von Pocahontas oder Abigail Adams hinaus und beleuchtet das Leben und die Erfahrungen weniger bekannter Frauen - sowohl einfacher als auch elitärer, versklavter und freier, indigener und eingewanderter -, die nicht nur auf dem britischen Festland lebten und arbeiteten, sondern auch in Neuspanien, Neufrankreich, den Neuen Niederlanden und auf den Westindischen Inseln.
In diesen Aufsätzen erfahren wir mehr über die Bedingungen, mit denen Frauen während der Hexenpanik in Salem und der spanischen Inquisition in New Mexico konfrontiert waren; als Vertragsbedienstete im frühen Virginia und Maryland; zwischen kriegführenden Briten und amerikanischen Ureinwohnern; als Händlerinnen in den Neuen Niederlanden und in Detroit; als Sklavenhalterinnen in Jamaika; als Loyalistinnen während der Amerikanischen Revolution; als Sklavinnen im Haus des Präsidenten; und als Studentinnen und Erzieherinnen, die von der Aufbruchstimmung in der jungen Nation inspiriert wurden.
Foster stellt die neuesten Forschungsergebnisse von jungen und älteren Historikern vor, die sich auf aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Frauen- und Geschlechtergeschichte stützen - auf feministische Theorie, Geschlechtertheorie, neue Kulturgeschichte, Sozialgeschichte und Literaturkritik. Diese Aufsätze sind eine Antwort auf die Notwendigkeit, das Leben und die Erfahrungen von Frauen zu erforschen. Women in Early America folgt dem Aufruf feministischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, nicht nur männerzentrierte Erzählungen zu reproduzieren, "Frauen hinzuzufügen und umzurühren", sondern die Meistererzählungen selbst zu überdenken, damit wir besser verstehen, wie Frauen und Männer unsere historische Vergangenheit geschaffen und entwickelt haben.