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Long Before Stonewall: Histories of Same-Sex Sexuality in Early America
2007 Wahl zum herausragenden akademischen Titel
Obwohl die Stonewall-Unruhen von 1969 in New York City symbolisch den Beginn der Schwulenrechtsbewegung markieren, fanden sich schon lange vor der Moderne Menschen zusammen, um ihre gleichgeschlechtliche romantische und sexuelle Anziehung zueinander auszudrücken, und zwar auf vielfältige Weise. Einige dachten in stiller Einsamkeit über ihre Wünsche nach, während andere verbale, körperliche und rechtliche Schikanen erduldeten, weil sie ihr homosexuelles Interesse durch Worte oder Taten öffentlich zum Ausdruck brachten.
Das Buch Long Before Stonewall versucht, die vielfältigen Formen des gleichgeschlechtlichen Begehrens im kolonialen Amerika und in der frühen Republik aufzudecken und den Rahmen zu erweitern, in dem wir homosoziales Verhalten definieren und anerkennen. Thomas A. Foster hat eine bahnbrechende, interdisziplinäre Sammlung origineller und klassischer Aufsätze zusammengestellt, die sich mit Themen befassen, die von homoerotischen Darstellungen schwarzer Männer über Gefängnisreformen bis hin zur Entwicklung sexueller Orientierungen reichen. Diese Sammlung umspannt eine regionale und zeitliche Bandbreite, die vom kolonialen Südwesten bis zu Quäkergemeinschaften in Neuengland reicht. Sie stellt auch das allgemein akzeptierte Verständnis der indianischen berdache in Frage. Durchgängig werden Verbindungen von Ethnie, Klasse, Status und Geschlecht hervorgehoben und die tiefen Fundamente freigelegt, auf denen moderne sexualpolitische Bewegungen und Identitäten aufbauen.