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God and the Atom
Diese Geschichte des Atomismus, von Demokrit bis zur jüngsten Entdeckung des Higgs-Bosons, beschreibt eine der erfolgreichsten wissenschaftlichen Hypothesen, die je aufgestellt wurden. Das Konzept des Atoms, das sowohl im antiken Griechenland als auch in Indien seinen Ursprung hatte, hielt sich jahrhundertelang hartnäckig, auch wenn es oft im Widerspruch zum konventionellen Denken stand. Bis ins zwanzigste Jahrhundert gab es keine direkten Beweise für Atome. Heute ist es möglich, Atome mit Hilfe eines Rastertunnelmikroskops tatsächlich zu beobachten.
In diesem Buch legt der Physiker Victor J. Stenger dar, dass Atome und die Leere letztlich alles sind, was existiert.
Das Buch beginnt mit der Geschichte der frühesten Atomisten - den antiken griechischen Philosophen Leucippus, Demokrit und Epikur sowie dem lateinischen Dichter Lukrez. Wie der Autor feststellt, hatte die Idee der Elementarteilchen als Grundlage der Realität im Laufe der Geschichte viele Gegner - von Aristoteles über christliche Theologen bis hin zu einigen Chemikern und Philosophen des 19. Während Theisten heute akzeptieren, dass die Beweise für die atomare Theorie der Materie überwältigend sind, lehnen sie die atheistischen Implikationen dieser Theorie ab.
Abschließend unterstreicht der Autor die Hauptaussage dieser Arbeit: Das völlige Fehlen empirischer Fakten und theoretischer Argumente, die die Existenz einer anderen Komponente der Realität als der Atome und der Leere belegen, kann als zweifelsfreier Beweis dafür angesehen werden, dass eine solche Komponente nirgendwo zu finden ist.