Bewertung:

Das Buch enthält eine Sammlung mündlicher Erzählungen aus dem Texas des frühen 20. Jahrhunderts, wobei der Schwerpunkt auf dem Gebiet von Fort Hood und seinen Bewohnern liegt. Es beleuchtet die Erfahrungen gewöhnlicher Texaner und bietet Einblicke in die Kämpfe und Lebensweisen von Gemeinschaften, die in der Geschichte oft übersehen werden.
Vorteile:Leicht zu lesen, mitreißende persönliche Geschichten, gut gegliederte Kapitel, dient als Ergänzung zu Kursen über texanische Geschichte und bietet wertvolle Einblicke in das Leben der einfachen Texaner.
Nachteile:In den Rezensionen wurden keine wesentlichen Nachteile genannt.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
Harder Than Hardscrabble: Oral Recollections of the Farming Life from the Edge of the Texas Hill Country
Preisträger, San Antonio Conservation Society Citation, 2005.
Zweiter Platz, Carr P. Collins Award, Best Book of Nonfiction, Texas Institute of Letters, 2005
Bis die US-Armee 1942 mehr als 300 Quadratmeilen unwegsames Land für den Bau von Fort Hood beanspruchte, schlugen sich kleine Gemeinden wie Antelope, Pidcoke, Stampede und Okay mit Baumwollanbau und Ziegenzucht an den weniger fruchtbaren Rändern des texanischen Hill Country durchs Leben. Während einige Farmer Jobs bei den Bautrupps in Fort Hood annahmen, um in der Gegend zu bleiben, verschwand fast die gesamte Bevölkerung - und mit ihr ein ganzes Segment der ländlichen Kultur - im Rest des Staates.
In Harder than Hardscrabble sammelt der Historiker Thad Sitton die farbenfrohen und oft rührenden Geschichten der Bewohner vor Fort Hood und vermittelt so einen Eindruck vom Leben der texanischen Bauern vor dem Zweiten Weltkrieg. Die Geschichten sind sowohl für den allgemeinen Leser als auch für den Historiker zugänglich und schildern in lebendigen Details die Härten und Freuden des täglichen Lebens auf dem Land in Texas. Sie beschreiben landwirtschaftliche Praktiken und den Umgang mit dem Vieh ebenso wie das Leben jenseits der Arbeit: reisende Hausierer, Besuche in Städten, Landschulen, Arztpraxen und Fuchsjagd. Die Anekdoten fangen eine schnell verschwindende ländliche Gesellschaft ein - eine Welt, die sich stark vom heutigen städtischen Texas unterscheidet.