Bewertung:

Das Buch gibt einen detaillierten Überblick über die osttexanische Langblattkieferindustrie in den frühen 1900er Jahren und bietet wertvolle Einblicke in die regionale Holzfällergeschichte und das Leben der Menschen in den Sägewerksgemeinden. Es spricht vor allem Leser an, die einen persönlichen Bezug zu dieser Zeit oder zu dieser Industrie haben.
Vorteile:⬤ Gut recherchiert und informativ
⬤ bietet einen fesselnden Einblick in die Geschichte der Holzfällerei in Ost-Texas
⬤ weckt Nostalgie bei denjenigen, die familiäre Verbindungen zu dieser Ära haben
⬤ ist reich an Details, was es für die Leser nachvollziehbar macht
⬤ regt durch seinen fesselnden Inhalt zum Weitergeben an.
Begrenzter Fokus auf eine größere Vielfalt von Sägewerksstädten, hauptsächlich auf Wiergate konzentriert; einige Leser wünschten sich mehr historische Breite und Einblicke in die breiteren Holzfällerpraktiken außerhalb von Osttexas.
(basierend auf 7 Leserbewertungen)
Nameless Towns: Texas Sawmill Communities, 1880-1942
(Gewinner des T. H. Fehrenbach-Preises der Historischen Kommission von Texas)
Sägewerksgemeinden waren einst die blühenden Zentren des Lebens in Osttexas. Viele entstanden fast über Nacht auf einer Kieferwaldlichtung, und viele verschwanden ebenso schnell wieder, nachdem das Unternehmen die letzten Bäume "abgeholzt" hatte. Doch während ihrer Blütezeit machten diese Firmenstädte Texas zum drittgrößten Holzproduzenten der Nation und schufen eine farbenfrohe Lebensart, die den verbliebenen ehemaligen Bewohnern und ihren Kindern und Enkeln in Erinnerung geblieben ist.
Auf der Grundlage von mündlichen Überlieferungen, Firmenunterlagen und anderen Archivquellen lassen Sitton und Conrad die Lebensweise der Sägewerksgemeinden wieder aufleben. Sie beschreiben die Unternehmen, die die Sägewerke betrieben, und die verschiedenen Berufe, die mit dem Holzeinschlag und der Müllerei verbunden waren. Sie schildern die meist rauen Städte mit ihrer zentralen Mühle, den unbemalten Häusern, dem Firmenladen sowie den Schulen, Kirchen und Gemeindezentren. Und sie charakterisieren das Leben der Menschen, von der harten und gefährlichen Mühlenarbeit bis hin zu Tanzveranstaltungen, Picknicks und anderen Freizeitaktivitäten, die eine willkommene Abwechslung darstellten.