Bewertung:

Das Buch „Butterfly Hill“ ist ein ergreifender historischer Roman, der die Geschichte eines jungen Mädchens, Celeste, während der Zeit der Pinochet-Diktatur in Chile erzählt. Der Roman behandelt komplexe Themen wie Identität, Exil und Widerstandskraft und bietet gleichzeitig einen ergreifenden Einblick in die bewegte Vergangenheit Chiles aus der Perspektive eines Kindes. Die Erzählung ist sowohl lehrreich als auch fesselnd und damit für Leser der Mittelstufe und Erwachsene gleichermaßen geeignet.
Vorteile:Der Schreibstil ist wunderschön lyrisch und bietet eine reiche Charakterentwicklung und eine fesselnde Handlung. Viele Leserinnen und Leser schätzen die einzigartige Perspektive auf eine schwierige historische Periode und das Potenzial des Buches als Lehrmittel für den Unterricht. Die Protagonistin Celeste wird als starker und glaubwürdiger Charakter dargestellt. Das Buch bezieht kulturelle Elemente wirksam ein, und viele Leserinnen und Leser freuen sich über die Einbindung der spanischen Sprache.
Nachteile:Einige Leser bemerkten Probleme mit der Verpackung des Buches und erhielten beschädigte Exemplare. Außerdem wird in einigen Kritiken die Unwahrscheinlichkeit einiger Ereignisse in der Geschichte erwähnt. Während das Buch erfolgreich ernste Themen behandelt, haben einige das Gefühl, dass es nicht tief genug in die gewalttätigen Aspekte dieser historischen Periode eindringt.
(basierend auf 46 Leserbewertungen)
I Lived on Butterfly Hill
Die Welt einer Elfjährigen wird durch politische Unruhen auf den Kopf gestellt in dieser "lyrisch ambitionierten Geschichte von Exil und Wiedervereinigung" (Kirkus Reviews) eines preisgekrönten Dichters, die auf wahren Begebenheiten in Chile beruht. Celeste Marconi ist eine Träumerin.
Sie lebt friedlich mit ihren Freunden, Nachbarn und ihrer Familie in der idyllischen Stadt Valparaiso in Chile - bis eines Tages Kriegsschiffe im Hafen gesichtet werden und Schulkameraden ohne ein Wort aus dem Unterricht verschwinden. Celeste weiß nicht genau, was vor sich geht, aber eines ist klar: Niemand ist sicher, nicht mehr. Das Land wurde von einer Regierung übernommen, die Künstler, Demonstranten und jeden, der den Bedürftigen hilft, als subversiv" und gefährlich für die Zukunft Chiles einstuft.
Also müssen Celestes Eltern - ihre gebildeten, großzügigen, freundlichen Eltern - untertauchen, bevor auch sie "verschwinden". "Bevor sie das tun, schicken sie Celeste nach Amerika, um sie zu schützen.
Während Celeste sich an ihr neues Leben in Maine gewöhnt, hört sie nie auf, von Chile zu träumen. Doch selbst nachdem die Demokratie in ihrem Heimatland wiederhergestellt ist, bleiben Fragen offen: Werden ihre Eltern wieder aus ihrem Versteck auftauchen? Wird sie jemals wieder wirklich sicher sein? Diese multikulturelle Ode an die Macht der Revolution, der Worte und der Liebe ist sowohl unauslöschlich mutig als auch herzzerreißend anmutig und basiert auf vielen wahren Begebenheiten.
Sie ist durchdrungen von der Geschichte von Pinochets katastrophaler Machtübernahme in Chile.