Bewertung:

Das Buch erhält viel Lob für seine Qualität, seinen zum Nachdenken anregenden Inhalt und seine emotionale Tiefe. Die Rezensenten schätzen sowohl das tadellose Verkaufserlebnis als auch den tiefgründigen literarischen Wert des Werks selbst.
Vorteile:⬤ Fachmännisch verpackt bei der Ankunft
⬤ fesselnder und nachdenklicher Schreibstil
⬤ poetischer und fesselnder Erzählstil
⬤ geeignet für Fans von Prosa-Poesie und erzählenden Geschichten
⬤ hinterlässt einen bleibenden Eindruck.
Einige Rezensenten erwähnten, dass sie das Buch noch nicht zu Ende gelesen haben, was darauf schließen lässt, dass sie möglicherweise mehr Zeit investieren müssen.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
Cartographies: Meditations on Travel
Marjorie Agos n schreibt über den Anstoß zu Cartographies: "Ich wollte schon immer die Bedeutung von Vertreibung und die Suche oder Sehnsucht nach Heimat verstehen." In diesen lyrischen Meditationen in Prosa und Poesie beschwört Agos n die vielen Orte auf vier Kontinenten, die sie besucht oder zu Hause genannt hat. Indem sie persönliche und spirituelle Reisen aufzeichnet, öffnet sich die Autorin, um der mehrdeutigen, geheimen Landkarte ihrer Erinnerung zu folgen, die "nicht verrät".
Agos ns Reise beginnt in Chile, wo sie ihre Kindheit verbrachte, bevor ihre Familie in den frühen Tagen der Pinochet-Diktatur das Land verließ. Über Santiago schreibt Agos n: "Tag und Nacht denke ich an meine Stadt. Ich träume den Traum aller Exilanten". Agos n reist auch nach Prag und Wien, den Heimatorten ihrer Großeltern, und nach Valpara in Chile, das sie als Einwanderer aufnahm. Zwischen den gelben Hügeln des Konzentrationslagers Theresienstadt, wo zweiundzwanzig ihrer Verwandten starben, kniend, legt Agos n "kleine Steine, Sträucher, den Stoff des Lebens auf Gräber, die ich nicht erkannte.".
Und dann weiter durch den Nahen Osten, das Mittelmeer, Europa und Amerika... Überall trifft sie auf Frauen, in deren Hingabe und Kreativität sie eine tiefe Ader der Hoffnung sieht - von Julia, der Hüterin der Synagoge von Rhodos, bis zu den Töpferinnen in der chilenischen Stadt Pomaire.
Agos n schreibt über Diaspora, Exil und Unterdrückung, doch nur, um die Würde und den Mut derjenigen hervorzuheben, die Zuflucht in ihrer Menschlichkeit und ihrer Kunst, in Gemeinschaft und Tradition finden. Cartographies zeigt uns, was wir finden können, wenn wir uns mit Offenheit auf die Reise begeben und uns Fremden gegenüber genauso öffnen wie uns selbst.