In the Wake: Über Schwarzsein und Sein

Bewertung:   (4,8 von 5)

In the Wake: Über Schwarzsein und Sein (Christina Sharpe)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Das Buch „In the Wake“ von Christina Sharpe wird für seine tiefgründige, poetische Auseinandersetzung mit dem Leben der Schwarzen und den anhaltenden Auswirkungen der Sklaverei gelobt, die komplexe Themen mit innovativen Methoden behandelt. Die Leserinnen und Leser schätzen die intellektuelle Strenge und die emotionale Tiefe des Buches, das das Publikum herausfordert, sich mit seinem Verständnis von Ethnie und Geschichte auseinanderzusetzen. Manche empfinden den Schreibstil jedoch als schwierig und bemängeln die Struktur und Lesbarkeit des Buches.

Vorteile:

Tiefgründige, aufschlussreiche Erkundung des Lebens der Schwarzen und der Auswirkungen der Sklaverei.
Beschäftigt sich mit einem breiten Spektrum an literarischen, visuellen und persönlichen Texten.
Bietet eine neuartige Methodik ('wake work') zum Verständnis schwarzer Erfahrungen.
Gut geschrieben, poetisch artikuliert und inhaltlich stark.
Fordert die Leser auf, kritisch über Anti-Schwarzsein und Ethnie nachzudenken.

Nachteile:

Einige Leser finden den Schreibstil schwierig und unstrukturiert und vergleichen ihn mit einem Bewusstseinsstrom.
Teile des Buches werden als dicht und schwer zu lesen empfunden.
Möglicherweise ist es für ein allgemeines Publikum außerhalb bestimmter akademischer Bereiche nicht zugänglich.

(basierend auf 32 Leserbewertungen)

Originaltitel:

In the Wake: On Blackness and Being

Inhalt des Buches:

In diesem originellen und scharfsinnigen Werk hinterfragt Christina Sharpe literarische, visuelle, filmische und alltägliche Darstellungen des schwarzen Lebens, die das umfassen, was sie die „Orthographie der Totenwache“ nennt.

Indem sie mehrere Register des „Erwachens“ aktiviert - den Weg hinter einem Schiff, das Wachen mit den Toten, das Bewusstwerden -, veranschaulicht Sharpe, wie das Leben der Schwarzen von den Nachwehen der Sklaverei mitgerissen und belebt wird, und sie beschreibt, was trotz solch eindringlicher Gewalt und Negation überlebt. Indem sie eine Theorie und Methode zur Lektüre der Metaphern und der Materialität des Kielwassers„, des Schiffes“, des Laderaums„ und des Wetters“ einführt und beschreibt, zeigt Sharpe, wie das Zeichen des Sklavenschiffs das zeitgenössische schwarze Leben in der Diaspora markiert und heimsucht und wie das Gespenst des Laderaums Bedingungen der Eindämmung, Regulierung und Bestrafung, aber auch etwas darüber hinaus produziert.

Im Wetter verortet Sharpe Anti-Schwarzsein und weiße Vorherrschaft als das gesamte Klima, das den vorzeitigen schwarzen Tod als normativ produziert. Indem er die Totenwache und die „Wake Work“ als Orte der künstlerischen Produktion, des Widerstands, des Bewusstseins und der Möglichkeit, in der Diaspora zu leben, formuliert, bietet „In the Wake“ einen Weg nach vorn.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9780822362944
Autor:
Verlag:
Einband:Taschenbuch
Erscheinungsjahr:2016
Seitenzahl:192

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