
Jan Hus between Time and Eternity: Reconsidering a Medieval Heretic
Diese Studie befasst sich mit Jan Hus, einem spätmittelalterlichen böhmischen Priester, der vor sechshundert Jahren auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde. Sein Tod löste eine soziale Revolution aus.
Dieses Buch befasst sich mit seiner Rolle als Priester und Reformator in Prag, seinem Martyrium in Deutschland und seinem Vermächtnis. Es versucht, eine Bewertung von Hus im Kontext der mittelalterlichen Welt vorzunehmen, indem es sich insbesondere mit alternativen Perspektiven auf sein Leben und sein Werk befasst. Die zentralen Themen und Argumente sind revisionistisch.
Dazu gehören die Betrachtung von Hus als Ketzer und die Erforschung von Hus als mittelalterlichem Menschen, der an mehr als nur Predigt, religiöser Praxis und Reform interessiert war. Das Buch stellt traditionelle Annahmen in Frage und will weniger zur Errichtung von Denkmälern beitragen als vielmehr die vorherrschenden Ansichten über Hus und die Interpretation seines Lebens und Denkens in Frage stellen.
Es wurde bewusst versucht, die historische Relevanz von Hus zu untersuchen und seine zeitgenössische Bedeutung zu bewerten. Das Buch stellt Hus auch in einen vergleichenden Kontext mit der Reformation des sechzehnten Jahrhunderts.