Bewertung:

Das Buch „Kaddisch für ein ungeborenes Kind“ von Imre Kertesz ist ein komplexes und dichtes Werk, das sich mit Themen des Holocaust und den Überlegungen des Autors über das Leben und die Existenz auseinandersetzt. Es ist bekannt für seine anspruchsvolle Prosa und seine philosophische Tiefe, die Parallelen zum Stil von Thomas Bernhard aufweist. Während einige Leser das Buch als zutiefst bewegend und aufschlussreich empfinden, kritisieren andere, es sei zu repetitiv, schwer verständlich und habe keine Erzählstruktur.
Vorteile:Das Buch enthält originelle und tiefgründige Beobachtungen über das Leben und den Holocaust, hat eine kraftvolle und einzigartige Stimme, und einige Leser bezeichnen es als einen der besten Romane, die sie je gelesen haben. Es fördert eine tiefe Introspektion und emotionale Bindung, was es trotz seiner Herausforderungen zu einem lohnenswerten Leseerlebnis macht.
Nachteile:Die Prosa ist dicht und komplex und erfordert eine sorgfältige Lektüre, und manche Leser finden sie repetitiv und monoton. Dem Buch fehlt eine traditionelle Handlung, und für Gelegenheitsleser ist es möglicherweise nicht fesselnd. Das schwierige Vokabular und die verworrenen Ideen können den Zugang erschweren, was bei manchen zu Enttäuschungen führt.
(basierend auf 12 Leserbewertungen)
Kaddish For An Unborn Child
Ein feines und kraftvolles Stück Arbeit...
Düster, zuweilen kryptisch und ungeheuer energisch" Irish Times "Nein! So antwortet ein ungarisch-jüdischer Schriftsteller mittleren Alters einem Bekannten, der ihn fragt, ob er ein Kind habe, und so antwortete er seiner Frau Jahre zuvor, als sie ihm sagte, sie wolle eines.