Bewertung:

David Vanns „Caribou Island“ ist eine psychologisch intensive Erzählung, die in der Wildnis Alaskas spielt und in deren Mittelpunkt die Kämpfe und Beziehungen einer gestörten Familie stehen. Das Buch wird für seine lebendigen Charaktere und das reiche Setting gelobt, aber für seine düsteren Themen und das Fehlen traditioneller Dialogformate kritisiert.
Vorteile:⬤ Lebendig gezeichnete Charaktere, vor allem die weiblichen
⬤ intensive und eindringliche Darstellung des Schauplatzes in Alaska
⬤ schnelles und fesselndes Lesen durch kurze Abschnitte
⬤ starke Charakterentwicklung
⬤ gut ausgearbeitete Prosa
⬤ erforscht tiefgreifende Themen wie Familie und Verzweiflung
⬤ ruft echte emotionale Reaktionen hervor.
⬤ Düstere und deprimierende Themen, die zu einem Gefühl der Hoffnungslosigkeit führen
⬤ einige Leser fanden die Geschichte langsam und mit minimaler Handlung
⬤ Beschwerden über fehlende Anführungszeichen in Dialogen, was zu Verwirrung führte
⬤ Darstellung der alaskischen Charaktere, die von einigen als unrealistisch angesehen wurde
⬤ insgesamt eine schwere Lektüre, die vielleicht nicht allen gefällt.
(basierend auf 121 Leserbewertungen)
Caribou Island
„Schillernd.... Vann kennt die Dunkelheit, aber er schreibt aus dem mitfühlenden Licht der Kunst. Dies ist ein unverzichtbares Buch.“ --Robert Olen Butler, Pulitzer-Preis-gekrönter Autor von A Good Scent from a Strange Mountain
„Außergewöhnlich.... Ein schonungsloses Porträt von bösem Glauben und bösen Träumen.“ --Ron Rash, Autor von Burning Bright.
Vor dem Hintergrund der unerbittlichen Wildnis Alaskas erzählt David Vann in Caribou Island die düstere und fesselnde Geschichte einer Ehe, die von Wut und Reue zerrissen wird. Mit diesem mit Spannung erwarteten Debütroman, einem meisterhaften Nachfolgewerk seiner international meistverkauften Kurzgeschichten-Anthologie Legende eines Selbstmörders, tritt Vann in die Fußstapfen von Louise Erdrich, Marilyn Robinson und Rick Moody und liefert eine kraftvolle, fesselnde und emotionale Erzählung über Kampf und Isolation.
--Sheerly Avni, San Francisco Magazine.