Bewertung:

Das Buch „Legende eines Selbstmörders“ von David Vann besteht aus sechs halbautobiografischen Geschichten, darunter die bemerkenswerte Novelle „Sukkwan Island“. Es erforscht die komplexe und schmerzhafte Beziehung zwischen einem Vater und seinem Sohn vor dem Hintergrund der Wildnis Alaskas. Während viele Leser Vanns kraftvolle Prosa und die emotionale Tiefe der Erzählungen zu schätzen wissen, gehen die Meinungen über den Inhalt und die Struktur des Buches weit auseinander: Manche finden es zutiefst berührend, andere fühlen sich von den Themen abgestoßen oder gestört.
Vorteile:⬤ Kraftvoller Schreibstil mit emotionaler Intensität
⬤ eindrucksvolle Beschreibungen Alaskas
⬤ einzigartige Erzählstruktur
⬤ aufschlussreiche Erkundung der psychischen Gesundheit
⬤ einige Geschichten werden als Meisterwerke beschrieben
⬤ starke Charakterentwicklung
⬤ nachhallende Themen wie familiäre Beziehungen und persönliche Tragödien.
⬤ Düstere und deprimierende Inhalte, die beunruhigend sein können
⬤ gemischte Ansichten über die Wirkung der Novelle
⬤ einige Leser finden es schwierig, sich mit den Figuren oder der Geschichte zu verbinden
⬤ wahrgenommener Mangel an erzählerischer Klarheit
⬤ sich wiederholende Elemente und unkonventionelle Grammatik
⬤ können starke negative emotionale Reaktionen hervorrufen.
(basierend auf 56 Leserbewertungen)
Legend of a Suicide
Roy ist noch jung, als sein Vater, ein gescheiterter Zahnarzt und unglücklicher Fischer, auf dem Deck seines Bootes Selbstmord begeht.
Sein ganzes Leben lang kehrt Roy zu diesem Moment zurück, gepackt von der Erinnerung und dem Schatten, den er auf seine Kleinstadt-Jugend wirft. Schließlich lässt Roy den Geist seines Vaters ruhen.
Aber nicht, bevor er eine zermürbende, berauschende Rache vollzieht.