Bewertung:

Das Buch bietet eine aufschlussreiche und mitfühlende Darstellung der armen Arbeiter im städtischen Amerika, die ihre Kämpfe und Hoffnungen durch persönliche Anekdoten und gründliche Recherchen aufzeigt. Während das Buch für seinen informativen Charakter und seine fesselnde Erzählweise gelobt wird, finden einige Leser Teile des Buches veraltet oder zu optimistisch, was die Herausforderungen angeht, mit denen die Armen in den Städten konfrontiert sind.
Vorteile:Fesselnd erzählt, informativ und gut recherchiert, bietet einen sympathischen Blick auf die arbeitenden Armen, enthält persönliche Berichte und Fallstudien, ist sowohl für Fachleute als auch für allgemeine Leser leicht zu lesen, beleuchtet die Realitäten der städtischen Armut, vermittelt ein tieferes Verständnis gesellschaftlicher Fragen.
Nachteile:Einige Teile könnten sich veraltet anfühlen, bestimmte Abschnitte könnten zu optimistisch sein und es fehlt an Verantwortlichkeit für schlechte Entscheidungen, einige Kapitel könnten trocken sein oder sich in Zahlen verlieren, setzt voraus, dass der Leser mit Wohlfahrtsfragen vertraut ist.
(basierend auf 16 Leserbewertungen)
No Shame in My Game: The Working Poor in the Inner City
„Kraftvoll und ergreifend.... Newmans Botschaft ist klar und zeitgemäß.“ -- Der Philadelphia Inquirer.
In No Shame in My Game gibt die Harvard-Anthropologin Katherine Newman einer Bevölkerungsgruppe eine Stimme, für die Arbeit, Familie und Selbstwertgefühl oberste Priorität haben, trotz all der Faktoren, die es nahezu unmöglich machen, den Lebensunterhalt zu verdienen - Mindestlohn, fehlende Kinderbetreuung und Gesundheitsfürsorge und ein verzweifelter Mangel an selbst schlecht bezahlten Jobs. Indem er das Leben von fast 300 innerstädtischen Arbeitern und Arbeitssuchenden zwei Jahre lang in Harlem verfolgt hat, erkundet Newman eine Seite der Armut, die von Medien und Politikern oft ignoriert wird - die arbeitenden Armen.
Die arbeitenden Armen finden ihre Würde darin, einen Gehaltsscheck zu verdienen und das Sozialsystem zu meiden, und argumentieren, dass selbst schlecht bezahlte Jobs ihrem Leben eine Ordnung geben. No Shame in My Game gibt einem falsch dargestellten Segment der heutigen Gesellschaft eine Stimme und wird mit Sicherheit einen Dialog über die Themen Armut, Arbeit und Sozialhilfe anregen.