Bewertung:

Die Rezensionen zu „Klassenfahrt“ und „Der Schnurrbart“ machen deutlich, dass die Meinungen der Leser über die Qualität und den Reiz von Emmanuel Carreres Schreiben auseinandergehen. Während einige Leser beide Geschichten als fesselnd, phantasievoll und gut geschrieben empfanden, waren andere enttäuscht, weil sie sie als langweilig oder wenig tiefgründig empfanden.
Vorteile:Viele Leserinnen und Leser lobten Carreres meisterhaften Schreibstil und seine Fähigkeit, realistische und fesselnde Charaktere zu schaffen, vor allem in „Klassenfahrt“, wo die Kämpfe der Protagonistin tief berühren. Beide Geschichten werden für ihre einzigartigen Erzählungen gelobt - „Der Schnurrbart“ wird als skurrile Fantasy und „Klassenfahrt“ als spannende Coming-of-Age-Geschichte beschrieben. Auch der Schreibstil wird als spannend und fesselnd gelobt.
Nachteile:Kritiker äußerten sich unzufrieden mit „Class Trip“ und bezeichneten ihn als langweilig und repetitiv, da er sich zu sehr auf die Selbstbesessenheit des Protagonisten konzentriere. Einige meinten, es fehle an Intrigen und sei übertrieben, was darauf hindeutet, dass sie Carreres Sachbüchern den Vorzug vor seinen Romanen geben. Außerdem wurde „Der Schnurrbart“ von einigen als absurd oder nicht ernst genug für ihren Geschmack empfunden.
(basierend auf 7 Leserbewertungen)
Class Trip & the Mustache
La Moustache - jetzt ein Film unter der Regie von Emmanuel Carr re "Was würdest du sagen, wenn ich meinen Schnurrbart abrasieren würde? "fragt der Held von Der Schnurrbart seine Frau. Nach der Entfernung des Schnurrbarts erkennen ihn seine Frau und seine Freunde nicht nur nicht wieder, sondern leugnen sogar die Existenz des ehemaligen Schnurrbarts.
Der Schnurrbart ist ein metaphysischer Albtraum der großartigen Art und eine verblüffende Mischung aus absurder Komödie und philosophischer Spekulation. In Klassenfahrt wird der junge Nicholas von seiner lebhaften Fantasie überwältigt, als ein Junge von einem Schulausflug verschwindet.
Was der jugendliche Detektiv vorfindet, ist noch erschreckender als seine wildesten Fantasien. Die in einem Band zusammengefassten frühen Romane von Emmanuel Carr sind einige der erschütterndsten psychologischen Porträts der zeitgenössischen Belletristik.