Bewertung:

Das Buch hat gemischte Kritiken erhalten, in denen sowohl seine literarische Qualität als auch seine journalistische Herangehensweise an ein bedeutendes historisches Ereignis hervorgehoben wurden. Während viele die Sensibilität und den Tiefgang loben, mit denen die Autorin die verschiedenen Perspektiven eines komplexen Prozesses einfängt, sind einige Leser der Meinung, dass es dem Werk an Tiefe und neuen Einsichten im Vergleich zu bestehenden journalistischen Berichten mangelt.
Vorteile:Gut geschrieben und einfühlsam, mit einer fesselnden Erzählung, die die Komplexität des Gerichtsprozesses und die menschlichen Erfahrungen, die ihn umgeben, einfängt. Es wird für seine emotionale Wirkung, die Tiefe der Charakterdarstellung und die Fähigkeit des Autors, schwierige Fragen anzusprechen, gelobt. Die Leser halten es für wichtig und empfehlen es sehr.
Nachteile:In einigen Rezensionen wird darauf hingewiesen, dass das Buch keine neuen Erkenntnisse bringt und das Verständnis nicht wesentlich über das hinausgeht, was bereits in der Presse behandelt wurde. Außerdem wird die redaktionelle Bearbeitung des Buches bemängelt, z. B. Redundanzen, Fehler und eine etwas übereilte Zusammenstellung von Artikeln anstelle einer zusammenhängenden Erzählung.
(basierend auf 14 Leserbewertungen)
V13: Chronique Judiciaire
V13: Das ist der Codename für den Prozess um die Terroranschläge, bei denen am Freitag, dem 13. November 2015, 130 Menschen im Stade de France, auf Terrassen im Osten von Paris und in der Konzerthalle Bataclan getötet wurden.
14 Angeklagte, 1800 Nebenkläger, 350 Anwälte, eine 53 Meter hohe Akte: Dieser außergewöhnliche Prozess dauerte neun Monate, von September 2021 bis Juni 2022. Ich habe ihn vom ersten bis zum letzten Tag für die Wochenzeitung L'Obs verfolgt.
Eine anstrengende, oft erschütternde Erfahrung, faszinierend, selbst wenn sie langweilig war. Eine Durchquerung.