Bewertung:

Das Buch ist eine Mischung aus autobiografischen Elementen, die mit Themen des Yoga und der Meditation verwoben sind. Es hat gemischte Kritiken erhalten. Einige loben den klugen Schreibstil und die leidenschaftliche Erkundung des Lebens, während andere es als selbstverliebt, narzisstisch und enttäuschend in seiner Auflösung kritisieren.
Vorteile:⬤ Der kluge und warme Schreibstil
⬤ , der die Themen Yoga und Meditation aufgreift
⬤ , findet Anklang bei Lesern, die introspektive und rohe Erzählungen schätzen
⬤ , einige finden es bewegend, aufrichtig und schön geschrieben.
⬤ Es wird als versnobt und selbstverliebt empfunden
⬤ einige Leser kritisieren das Ende als enttäuschend
⬤ den Narzissmus des Autors und die mangelnde Konzentration auf die versprochenen Themen
⬤ Probleme mit der Aussprache des Hörbuchs
⬤ Bedenken hinsichtlich der Integrität aufgrund von Erfindungen in der Erzählung.
(basierend auf 9 Leserbewertungen)
Dies ist ein Buch über Yoga. Oder zumindest war es das.
Emmanuel Carrre ist ein bekannter Schriftsteller. Nach Jahrzehnten der emotionalen Erschütterung hat er begonnen, erfolgreich zu leben - er ist gesund, er arbeitet, er liebt. Er übt sich in Meditation und bemüht sich, die Welt zu beobachten, ohne sie zu bewerten.
In diesem Zustand erhöhten Bewusstseins begibt er sich auf eine zehntägige Schweigeklausur im französischen Hinterland und lässt sein Telefon, seine Bücher und seinen Alltag zurück.
Aber er sammelt auch Material für sein nächstes Buch, von dem er glaubt, dass es eine angenehme und nützliche Einführung in Yoga sein wird. Vier Tage später klopft es an das Fenster: Es ist etwas passiert.
Er ist gezwungen, das Retreat vorzeitig zu verlassen und kehrt in ein Paris zurück, das in einer Krise steckt. Das Leben ist aus den Fugen geraten. Seine Stadt ist in Aufruhr.
Seine laufende Arbeit gerät ins Stocken. Seine Ehe beginnt zu zerbrechen, ebenso wie seine Verstrickung mit einer anderen Frau. Er schwankt zwischen Gegensätzen - zwischen Selbstzerstörung und Selbstbeherrschung, zwischen Vernunft und Wahnsinn, zwischen Hochgefühl und Verzweiflung.
Die Geschichte, die er über sich selbst erzählt hat, fällt in sich zusammen. Und doch lebt er weiter.
Dies ist ein Buch über den Wunsch eines Mannes, besser zu werden und besser zu sein. Es ist durchzogen von Zweifeln, beseelt von dem gefährlichen Wechselspiel zwischen dem, was Fiktion ist, und dem, was real ist. Liebevoll, humorvoll, erschütternd und tiefgründig schleudert uns Yoga an die äußeren Ränder des Bewusstseins, wo wir die Dinge endlich so sehen können, wie sie wirklich sind.