Bewertung:

Der Rezensent schätzt Leonard Lawlors Buch für seine intensive Auseinandersetzung mit bedeutenden Denkern und die Dringlichkeit der aufgeworfenen philosophischen Fragen. Sie schätzen die Behandlung ausgereifter Ideen ausgewählter Denker und schlagen eine alternative Perspektive zur Überwindung traditioneller metaphysischer Ideen vor.
Vorteile:Das Buch hebt wichtige Denker und ihre ausgereiften Überlegungen hervor, respektiert die Logik und Dringlichkeit ihrer Ideen und stellt dringende philosophische Fragen über das Potenzial für eine neue Denkweise, die die der traditionellen Metaphysik innewohnende Gewalt abbauen kann.
Nachteile:Der Rezensent ist der Ansicht, dass Lawlors ausgewählte Denker zwar wichtige Themen ansprechen, aber möglicherweise die angeborenen Kräfte der Vitalität übersehen, die metaphysische Zwänge überwinden können, und meint, dass die vorhandenen inneren Kräfte, die zu positiven Veränderungen führen können, nicht genügend betont werden.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
Early Twentieth-Century Continental Philosophy
Die kontinentale Philosophie des frühen zwanzigsten Jahrhunderts arbeitet das grundlegende Projekt der zeitgenössischen kontinentalen Philosophie heraus, das in einer Bewegung nach außen gipfelt.
Leonard Lawlor interpretiert Schlüsseltexte von bedeutenden Vertretern der kontinentalen Tradition, darunter Bergson, Foucault, Freud, Heidegger, Husserl und Merleau-Ponty, um die Ziele der kontinentalen Philosophie in ihrer ganzen Tragweite zu entfalten. Lawlor erörtert die wichtigsten theoretischen Trends im Werk dieser Philosophen - Immanenz, Differenz, Vielheit und die Überwindung der Metaphysik.
Seine Konzeption der kontinentalen Philosophie als einheitliches Projekt ermöglicht es Lawlor, über ihre europäischen Ursprünge hinaus zu denken und eine globale Sphäre der philosophischen Forschung ins Auge zu fassen, die das Feld neu beleben wird.