Bewertung:

Das Buch befasst sich eingehend mit den Beziehungen zwischen den wichtigsten kontinentalen Philosophen und bietet eine klare, wissenschaftliche Untersuchung, die manche als Herausforderung empfinden könnten. Lawlor betont die Entwicklung des Denkens von der Phänomenologie zu post-phänomenologischen Ideen und präsentiert eine gründliche Untersuchung verschiedener philosophischer Figuren.
Vorteile:⬤ Gründliche und tiefgehende Erforschung der kontinentalen Philosophie.
⬤ Klare und übersichtliche Darstellung trotz der Komplexität des Themas.
⬤ Sorgfältige Behandlung philosophischer Themen, die von Sachkenntnis und Präzision zeugt.
⬤ Bietet wertvolle Einblicke in die Entwicklung der Ideen in der Philosophie.
⬤ Das Buch kann für den Leser recht anspruchsvoll und komplex sein.
⬤ Es fehlt an Humor und kann für manche zu wissenschaftlich wirken.
⬤ Einige Schlussfolgerungen können als umstritten gelten oder nicht allgemein akzeptiert werden.
(basierend auf 1 Leserbewertungen)
Thinking Through French Philosophy: The Being of the Question
„... kein anderes Buch unternimmt es, all diese französischen Philosophen so zueinander in Beziehung zu setzen, wie es Lawlor) auf brillante Weise tut.“ --Fran ois Raffoul.
Für viele stellen Jacques Derrida, Michel Foucault und Gilles Deleuze eine der größten Bewegungen der französischen Philosophie dar. Doch diese Philosophen und ihre Werke sind nicht ohne ein philosophisches Erbe entstanden. In Thinking through French Philosophy zeigt Leonard Lawlor, wie das Werk von Maurice Merleau-Ponty eine wichtige Strömung bildete, die die Entwicklung des Strukturalismus und des Poststrukturalismus vorantrieb.
Auf der Suche nach dem „Beugungspunkt“ oder den spezifischen Ideen und Konzepten, die Derrida, Foucault und Deleuze miteinander verbinden, entdeckt Lawlor Unterschiede und Konvergenzen bei diesen Denkern, die auf demselben Terrain arbeiteten. Zu den wichtigsten Themen gehören Metaphysik, Archäologie, Sprache und Dokumentation, Ausdruck und Befragung sowie die Erfahrung des Denkens selbst.
Lawlors Fokus auf die Erfahrung der Frage bringt kritische Unterschiede in Bezug auf Immanenz und Transzendenz zum Vorschein. Dieses erhellende und provokative Buch bringt neuen Schwung in die Debatten über die zeitgenössische französische Philosophie.