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Wages Against Artwork: Decommodified Labor and the Claims of Socially Engaged Art
In den letzten zwanzig Jahren hat die Produktion, Verbreitung und Kritik neuer Formen sozial engagierter Kunst, die auf soziale Gerechtigkeit und wirtschaftliche Gleichheit abzielt, zugenommen.
In Wages Against Artwork zeigt Leigh Claire La Berge, wie sozial engagierte Kunst auf das reagiert und kritisiert, was sie als dekommodifizierte Arbeit bezeichnet - die langsame Senkung der Löhne bei gleichzeitig steigenden Anforderungen an die Arbeit. La Berge zeigt auf, wie sozial engagierte KünstlerInnen sich zu Arbeit, Arbeit und Löhnen verhalten.
Sie untersucht, wie KünstlerInnen und OrganisatorInnen Institutionen schaffen, um sich mit ihrer eigenen finanziellen Unsicherheit und der anderer auseinanderzusetzen; warum die zunehmende Rolle von Tieren und Kindern in der zeitgenössischen Kunst auf die Abkehr von bezahlter Arbeit hinweist; und wie die Ausweitung von MFA-Programmen und die Verschuldung von Studierenden dazu beitragen, die Bedingungen für dekommodifizierte Arbeit zu schaffen. Indem er zeigt, wie sozial engagierte Kunst innerhalb und gegen die Notwendigkeit, für Arbeit bezahlt zu werden, funktioniert, bietet La Berge eine neue Theorie der Beziehung zwischen Kunst und zeitgenössischem Kapitalismus.