Bewertung:

Das Buch ist eine fesselnde und unterhaltsame Erkundung der Wirtschaftstheorie, mit einer einzigartigen Perspektive, die Katzen mit einbezieht. Es verbindet Humor mit informativem Inhalt, was es zu einer angenehmen, leichten Lektüre macht.
Vorteile:Faszinierende und informative Geschichte, leichter und witziger Schreibstil, gut gebunden und haltbar, sorgt für Lacher und bietet großartige Einblicke.
Nachteile:Nicht zu ernst zu nehmen; manche Leser wünschen sich vielleicht eine tiefer gehende Analyse.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
Marx for Cats: A Radical Bestiary
Zu Beginn von Marx for Cats erklärt Leigh Claire La Berge, dass "alle Geschichte die Geschichte des Katzenkampfes ist".
Indem sie die mittelalterliche Form des Bestiariums überarbeitet, um der marxistischen Kritik gerecht zu werden, folgt La Berge den Fußspuren der Katzen durch die westliche Wirtschaftsgeschichte, um die Tierwelt im Herzen des Marxismus zu enthüllen. Sie spannt einen zwölfhundertjährigen Bogen, der die feudale Vorgeschichte des Kapitalismus, seine kolonialistische und imperialistische Epoche, die bürgerlichen Revolutionen, die den Kapitalismus unterstützten, und die kommunistischen Revolutionen, die ihn bekämpften, umfasst, um darzulegen, wie Katzen seit langem als Geschöpfe der Wirtschaftskritik und der befreienden Möglichkeit verstanden wurden.
Indem er auf das wiederholte Auftauchen von Löwen, Tigern, Wildkatzen und "Sabo-Tabbies" in den Archiven eingeht, argumentiert La Berge, dass Katzen eine zentrale Rolle dabei spielen, wie sich Marxisten die Ökonomie vorgestellt haben, und indem er die Frage stellt, was Menschen und Tiere einander in einer Zeit der ökologischen Krise schulden, fügt sich La Berge in die aktuellen Debatten über die Notwendigkeit und Möglichkeit eines Ökosozialismus ein. In diesem spielerischen und großzügig illustrierten radikalen Bestiarium zeigt La Berge, dass Klassenkampf letztlich eine Zusammenarbeit zwischen den Arten ist.