Bewertung:

Das Buch bietet eine gründliche Untersuchung der Verbindungen zwischen Faschismus, Nationalsozialismus und Marxismus, stellt gängige Missverständnisse in Frage und bietet eine neue Perspektive auf totalitäre Ideologien. Es hebt die gemeinsamen Wurzeln dieser Ideologien hervor und kritisiert die sie umgebenden politischen Mythen. Während es für seine Tiefe und Wissenschaftlichkeit gelobt wird, bemängeln einige Leser den Schreibstil.
Vorteile:⬤ Gründliche Analyse mit Verweisen auf weiterführende Studien
⬤ stellt populäre Missverständnisse effektiv in Frage
⬤ von unschätzbarem Wert für alle, die sich für historische und politische Studien interessieren
⬤ von einigen Rezensenten als unverzichtbare Lektüre angesehen
⬤ gut recherchiert und informativ.
Gelegentlich merkwürdiger und schwerfälliger Schreibstil; manche mögen den Inhalt für Gelegenheitsleser dicht oder komplex finden.
(basierend auf 8 Leserbewertungen)
Marxism, Fascism, and Totalitarianism: Chapters in the Intellectual History of Radicalism
Dieses Werk zeichnet die Veränderungen des klassischen Marxismus (des Marxismus von Karl Marx und Friedrich Engels) nach, die nach dem Tod seiner Begründer stattgefunden haben. Es beschreibt die Varianten, die um die Jahrhundertwende auftauchten - eine davon sollte Einfluss auf die Anhänger Adolf Hitlers haben, eine andere sollte die Ideologie Benito Mussolinis prägen, und wieder eine andere lieferte die doktrinäre Grundlage für den Bolschewismus W.
I. Lenins und den Kommunismus Joseph Stalins.
Diese Darstellung unterscheidet sich von vielen anderen dadurch, dass sie eine traditionelle Links-Rechts-Unterscheidung ablehnt - eine Unterscheidung, die es schwierig macht zu verstehen, wie totalitäre politische Institutionen aus vermeintlich diametral entgegengesetzten politischen Ideologien entstehen konnten. Marxismus, Faschismus und Totalitarismus trägt somit dazu bei, die gemeinsamen Merkmale „linker“ und „rechter“ Regime im zwanzigsten Jahrhundert zu erklären.