Bewertung:

Das Buch wird für seine aufschlussreiche und transformative Herangehensweise an die Diskussion über Ethnie hoch gelobt und plädiert dafür, sich stattdessen auf die Menschlichkeit zu konzentrieren. Es ist gut geschrieben und regt die Leser zu wichtigen Gesprächen über Ethnie und Identität an.
Vorteile:⬤ Well-written
⬤ insightful
⬤ thought-provoking
⬤ a must-read for those interested in race issues
⬤ encourages a shift from race debates to discussions of humanity.
Das Unterfangen, Diskussionen über Ethnie neu zu definieren, kann als zu ehrgeizig und schwer zu erreichen angesehen werden.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
Being Human Being: Transforming the Race Discourse
In einer Zeit großer rassistischer Spannungen versucht Being Human Being, die Spaltung zu überwinden und stattdessen eine Vision von einer vereinten Menschheit zu präsentieren. Auf der wissenschaftlichen Grundlage des Humangenomprojekts untersuchen die Autoren, was es bedeutet, ein Mensch zu sein, den Mythos der Rasse und die Bedeutung einer gemeinsamen Identität. Die Schlussfolgerungen des Humangenomprojekts diskreditieren diejenigen, die die Entstehung der Menschheit auf dem afrikanischen Kontinent leugnen.
Und sie ermöglichen eine neue Untersuchung der fiktiven Grundlage, auf der die moderne Gesellschaft ihre Spaltungen, Privilegien und Bestrafungen rechtfertigt. In diesem Buch wird die komplexe Illusion der Rasse erörtert, indem ihre kulturellen und religiösen Ursprünge nachgezeichnet werden. In Anlehnung an die Ideen, die Ibram X. Kendi in seinem von der Kritik gefeierten Buch How to Be An Antiracist dargelegt hat, bringen die Autoren die Macht zum Ausdruck, die Sprache der Rasse vollständig abzuschaffen und eine neue Ära einzuleiten, in der Rassismus die menschliche Erfahrung nicht mehr plagt. Anhand eingehender Belege für den umgangssprachlichen Missbrauch des Begriffs "Rasse" wird in Being Human Being argumentiert, dass der robuste und neu konzipierte Begriff "Mensch" die Notwendigkeit der Illusion kategorischer Rassengrenzen ausräumt. Die Autoren erkennen die Unterschiede zwischen den Menschen an und stellen fest, dass sich diese Unterschiede eher kulturell als "rassisch" erklären lassen. Dennoch ist der gewohnheitsmäßige Verweis auf diese rassischen Trennungen in vielen Aspekten der zeitgenössischen Landschaft tief verwurzelt. Aus diesem Grund befasst sich Being Human Being mit den Herausforderungen des Austauschs von Rasse gegen Menschlichkeit in den Mainstream-Medien, akademischen Kreisen und der Popkultur.
Being Human Being zeigt die Bedeutung von Bildung im Kampf gegen diejenigen, die von Rassismus profitieren und ihn fördern. Die Bildung der Massen würde es ermöglichen, multikulturelle, pluralistische Gesellschaften auf praktische Weise zu erreichen. Die Autoren weisen darauf hin, dass die Menschheit durch ihre Uneinigkeit behindert wird und dass die Gesellschaft durch Konzepte wie die Ma'atizität, den uralten Weg der Menschwerdung, ihr höchstes Potenzial erreichen kann. Mit einer Reihe von Beispielen, Illustrationen und theoretischen Modellen zeigt Being Human Being, dass die einzige Rasse die menschliche Rasse ist.